Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
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Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen.
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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ENEKA Energie & Karten GmbH
Von der Herausforderung zur einfachen Lösung – ENEKA liefert die Datengrundlage und das digitale Werkzeug zur Kommunalen Wärmeplanung ENEKA entwickelt ein Onlinetool für die Kommunale Wärmeplanung und liefert zugleich auch die Datenbasis zum Projektgebiet. Energiebedarfe und -verbräuche, Energieversorgung und -potenziale werden sichtbar, planbar und messbar gemacht. ENEKA.Energieplanung arbeitet gebäudezentriert und skalierbar, kartografisch und intuitiv, prozessorientiert und normenkonform. Planung und Kommunikation werden so visuell-kartografisch zusammengeführt und Arbeitsprozesse beschleunigt. Der energetische Zwilling bietet eine Arbeitsplattform für alle beteiligten Akteure der Wärmewende, z.B. Kommune, Planer, Berater und Stadtwerke. ENEKA arbeitet gemeinsam mit Partner bestehend aus Ingenieurbüros, Beratern und Stadtwerken an der Gesamtumsetzung der Wärmeplanung und bietet damit Kommunen Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Ingenieurdienstleister an.

greenventory GmbH
greenventory unterstützt Kommunen, Planungsbüros, Netzbetreiber und Stadtwerke modular und zielgerichtet bei allen mit der kommunalen Wärmeplanung verbundenen Anforderungen und Herausforderungen. Hierzu gehören vollumfängliche Planungsleistungen und eine Softwaretechnologie, die auch eigenständig erworben werden kann. Die Grundlagen hierfür sind eine in mehr als 25 Jahren Entwicklungszeit aufgebaute Softwaretechnologie aus dem Fraunhofer ISE und KIT, ein gut aufgestelltes Team mit dem nötigen energieplanerischen Know-how, ein starkes Partnernetzwerk und eine große Leidenschaft für das Thema. Zum angebotenen Leistungsumfang gehören alle im WPG vorgeschriebenen Punkte, die digital, ansprechend und partizipativ realisiert werden. Zum Unternehmen gehören mehr als 50 Mitarbeiter:innen mit einem starken Fokus im Energie- und IT-Bereich und umfangreicher Fachexpertise im Kontext einer sektorübergreifenden Energie- und Infrastrukturplanung, der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen kommunalen Institutionen und dem Einbezug der Öffentlichkeit. greenventory bringt hierbei die Erfahrung aus der kommunalen Wärmeplanung in mehr als 150 Kommunen mit.

Ingenieurbüro für Energieeffizienz
Das Energieberatungsbüro im Schwarzwald wurde im Jahr 2018 gegründet und berät Kunden von Bauherren bis Kommunen zum Thema Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und klimafreundliches Bauen und Sanieren. Zusammen mit einem bestehenden Netzwerk werden auch Quartierskonzepte, CO2-Bilanzen und kommunale Wärmepläne erstellt. Um die darin vorgestellten Maßnahmen wirtschaftlich umsetzen zu können wird desweiteren eine Fördermittelberatung angeboten.
Hauptstandort:
Ingenieurbüro für EnergieeffizienzHutzelweg 1878126 Königsfeldhttps://www.ingenieurbueroburamorde.de
Texulting GmbH
Die Texulting GmbH wurde 2016 in Chemnitz gegründet und seit 2020 konsequent zu einem branchenübergreifenden Anbieter für Nachhaltigkeit und Transformation weiterentwickelt. Heute arbeitet ein interdisziplinäres Team von rund 15 Mitarbeitenden am Standort Düsseldorfer Platz 1, 09111 Chemnitz, unter der Geschäftsführung von Prof. Dr.-Ing. Markus Michael und Dr.-Ing. Franziska Lehmann. Typisches Leistungsangebot: • Kommunale/Immobilien/Verbände & Sport: Wärmeplanung, klimaneutrale Strategien, ESG‑Assessments und Umsetzung im Betrieb. • Nachhaltigkeit & ESG: CO₂‑Bilanzierung (CCF/PCF), Nachhaltigkeitsberichte nach GRI/ESRS, EcoVadis‑Begleitung, ESG‑Score‑Vorbereitung für Banken. • Managementsysteme & Energie: Aufbau und Einführung von ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement), Effizienz‑ und Lastmanagement. • Innovation & Förderung: Strukturierung und Fördermittelakquise für F&E‑/Transformationsprojekte, Konsortialaufbau, Antrag bis Abrechnung; „Luotse“ als produktisierte 12‑Monats‑Förderstrategie. In den letzten drei Jahren entwickelt/marktseitig eingeführt: • Einführung ISO 50001 und Zertifizierungsbegleitung (u. a. euro.COURIER). • CCF/PCF‑Methoden und Branchenmodelle (u. a. Alu‑Finish, Matrics Engineering; laufende Projekte Geothermie/PCF). • ESRS‑Workshopreihe für Stadtwerke (EPROSA‑Netzwerk) mit praxisnahen Berichts‑Setups. • „Luotse“ – standardisierte Förderstrategie inkl. Kick‑off, Scouting und Quartals‑Roadmap. • ESG‑Software/Rating‑Initiativen (EVVANZA, Kooperation mit Axilaris). • Erasmus+ GREENWOOD (Schulungsunterlagen & CO₂‑Leitfaden für Holzindustrie). • Vorbereitung EDiT‑Bau – digitales Bewertungstool für elektrifizierte Baustellen (mit TU Dresden). Wirkung vorheriger FuE‑Förderungen: • Erasmus+ und ESF‑Plus stärken Methodik, Sichtbarkeit und Transfer; aus den Outputs entstehen zusätzliche Beratungsmandate, Schulungen und Partnerschaften. • H₂/Microgrid‑Kooperationsprojekte (RUBIN/Hy‑Programme) erweitern Technologie‑ und Netzwerkkompetenz. • Personalaufbau von ca. 11 (2024) auf rund 15 Mitarbeitende (2025). Exakte Umsatzzahlen je Vorhaben sind intern hinterlegt und können bei Bedarf bereitgestellt werden. Märkte und Einführungserfolge: • DACH‑Region mit Schwerpunkt Mitteldeutschland; Branchen: Bau/Infra, Maschinenbau/Produktion, Energie/Stadtwerke, Immobilien, Kommunen, Sport/Verbände. • Referenzen (Auszug): Stadtwerke‑Netzwerk EPROSA (ESRS‑Workshops), Stadtwerke Plauen (CCF), euro.COURIER (ISO 50001), Alu‑Finish (CCF/PCF), Matrics Engineering (PCF‑Vergleich), interkommunale Wärmeplanung Burgstädt/Mühlau/Taura. Positive wirtschaftliche Effekte weiterer öffentlicher Förderungen: • Skalierbare, standardisierte Leistungsbausteine (Schulungen, Leitfäden, Tools) erhöhen Abschlussquoten und Projektpipeline. • Netzwerke und Kooperationsformate erleichtern Akquise, verkürzen Durchlaufzeiten und unterstützen nachhaltiges Wachstum (Beschäftigungsaufbau, regionale Wertschöpfung).

BFT Enviri GmbH
Die BFT Enviri GmbH ist Teil der BFT Gruppe, einer inhabergeführten Unternehmensgruppe mit über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten in Aachen, Köln, Odenthal und Erkrath. Zur BFT Gruppe gehören neben der BFT Enviri GmbH auch die BFT Planung GmbH, die BFT Cognos GmbH, die BFT Sotect GmbH und die Projektsteuerungsgesellschaft viscon GmbH. BFT befasst sich mit der Planung, Beratung und dem Projektmanagement im Bauwesen. Leidenschaft, fachliche Expertise und integrale Planung: Das ist die BFT Gruppe. Bei uns arbeiten Ingenieure, Architekten, Sachverständige und Berater gemeinsam an komplexen Projekten und entwickeln miteinander interdisziplinäre Lösungen für Gebäude, Technische Anlagen und Infrastrukturen. Unsere Teams gewinnen aus der fachübergreifenden Zusammenarbeit Synergieeffekte und erwecken mit voller Begeisterung innovative und nachhaltige Gebäude zum Leben. BFT ist seit über 35 Jahren erfolgreich am Markt tätig und hat sich seit ihrer Gründung zu einer Unternehmensgruppe mit einem Gesamtdienstleistungsangebot entwickelt. Die effiziente Nutzung und Erzeugung von Energie rückt für Unternehmen immer weiter in den Fokus. Steigende Energiekosten, CO2-abhängige Klimaveränderungen und hohe Abgaben zwingen Unternehmen zum Umdenken. Energieeffizienz und optimierte Energiebeschaffung werden immer wichtiger. Unsere Experten beraten und begleiten Sie mit viel Erfahrung von der Analyse bis zur Nutzung moderner Energiekonzepte, die sich wirtschaftlich bezahlt machen.

nPro Energy GmbH
nPro Energy ist ein Technologie- und Software-Startup der RWTH Aachen und bietet eine webbasierte, benutzerfreundliche Planungssoftware zur Auslegung von Nah- und Fernwärmenetzen sowie Quartierslösungen als Software-as-a-Service an. Die Software ist ideal für die frühe Planungsphase geeignet und hilft bei der Erstellung von Energiekonzepten und Machbarkeitsstudien, Wirtschaftlichkeitsanalysen sowie der Fachplanung. Zu den Nutzern der Software gehören Stadtwerke, Energieversorgungs- und Energieberatungsunternehmen sowie Planungsbüros. Die nPro-Planungssoftware umfasst einen innovativen Optimierungsalgorithmus zur Dimensionierung von sektorkoppelnden Energieversorgungssystemen mit erneuerbaren Energien, Wärmepumpen, Wasserstofftechnologien und saisonalen Speichern. Zudem können mithilfe eines Lastprofilgenerators und einer Gebäudedatenbank maßgeschneiderte Bedarfsprofile für Raumwärme, Trinkwarmwasser, Kälte, Strom und Elektromobilität für Gebäude und Quartiere mit wenigen Klicks erstellt werden. Funktionen zur Simulation und Auslegung von Wärmenetzen sowie kalten Nahwärmenetzen (Anergienetzen) machen nPro hierbei zum idealen Tool für Quartiersplaner. Die nPro-Software vereinfacht zudem die Zusammenarbeit von Planern, indem Projekte mit anderen Benutzern geteilt werden können und so eine ressortübergreifende, effiziente Entwicklung von Gebäuden und Quartieren ermöglicht wird. Die Software steht Angehörigen von Hochschulen und Universitäten kostenfrei zur Verfügung.

Theta Concepts GmbH
Die Theta Concepts GmbH mit Sitz in Rostock begleitet bundesweit Kommunen, kommunale Akteure sowie energieintensive Industrien, Hotels und Kliniken bei der Transformation von fossiler zu klimaneutraler Wärme. Das Unternehmen verfügt über ein erfahrenes Team aus Ingenieuren mit umfassender Berufserfahrung im Bereich der Thermodynamik und regenerativen Energietechnik. Theta Concepts ist spezialisiert auf kommunale Wärmeplanung sowie Transformationsvorhaben und Machbarkeitsstudien zu Nah- und Fernwärme. Im Rahmen verschiedener Projekte konnte Theta Concepts weitreichende Erfahrungen im Bereich der Wärmeplanung und der Machbarkeitsstudien für Gemeinden unterschiedlichster Größe, Bevölkerungsdichte und Siedlungsstruktur erwerben. Die Spanne reicht von ländlichen Gemeinden mit 1.500 Einwohnern bis zur Großstadt mit mehr als 600.000 Einwohnern. Die Experten von Theta Concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben von der Fördermittelakquise bis zum Abschluss des Wärmeplans bzw. der Fertigstellung der Transformations- oder Machbarkeitsstudie. Theta Concepts tritt hierbei als Generalunternehmer für alle Leistungsbestandteile der Wärmeplanung auf: Projektkoordination, Bestands- und Potenzialanalyse, Entwicklung der Ziel- und Zwischenzielszenarien, Ableitung des Maßnahmenkatalogs, Definition von Handlungsempfehlungen, Aufstellung des Planwerks, Erarbeitung eines Verstetigungs- und Controllingkonzeptes sowie partizipative Einbindung von Akteuren und der Öffentlichkeit (Akteursbeteiligung, Kommunikationsstrategie). Zusätzlich können wir Ihnen ein voll-physikalisches, thermodynamisches Energiesystemmodell der zukünftigen Nah- oder Fernwärmelösung erstellen, das eine Bewertung verschiedener Ausbau- und Versorgungsszenarien ermöglicht. Je nach Projektsituation unterstützt Theta Concepts Ihre Wärmeplanung oder Ihr Transformationsvorhaben auch im Rahmen einer Bietergemeinschaft durch einzelne Fachgutachten oder Leistungsbausteine. Wir verfügen über ein starkes Netzwerk aus Spezialisten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, das wir einbringen können. Wir unterstützen Sie gern bei Ihrem Vorhaben. Sprechen Sie uns an.
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.

KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.

Für Dienstleister
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.