Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen.
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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rhenag Rheinische Energie AG
Energieversorger und Dienstleister für die Energiewirtschaft

e-netz Südhessen AG
Als erfahrener Betreiber von Strom- und Erdgasnetzen in der Region Rhein-Main-Neckar bietet Ihnen die e-netz Südhessen individuelle Lösungen für die Wärmeplanung in Ihrer Kommune. Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der gemeinsamen Umsetzung von Infrastrukturprojekten mit Kommunen, wie z.B. die Erschließung von Neubaugebieten. Profitieren Sie von unserem Fachwissen: Als Kompetenzpartner für klimaschonende Energieerzeugung und Versorgung bündeln wir für Sie die Expertise aus den verschiedenen Bereichen unseres ENTEGA-Mutterkonzerns. Unsere Konzepte für eine zielgerichtete und zukunftsfähige Wärmeplanung basieren auf vier Bausteinen: Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Zielszenarien, Wärmewendestrategie und Maßnahmenableitung. Bei der Erarbeitung der Wärmeplanung richten wir uns stets nach den aktuell gültigen gesetzlichen Vorgaben. Wir stehen nicht nur für konkrete Angebotsanfragen zur Verfügung. Gehen Sie bei Fragen gerne in den Fachaustausch mit uns.

LBD-Beratungsgesellschaft mbH
Unsere Software schafft den Weitblick – Sie die Energiewende! INFRA – die All-in-one-Software für die kommunale Wärmeplanung nach WPG für Fachplaner, Berater, Versorger, Netzbetreiber und Kommunen. Mithilfe geodatenbasierter Algorithmik in Form eines digitalen Zwillings der realen Welt, können alle Schritte der Wärmeplanung effizient und digital durchgeführt werden – von der Bestandsanalyse über die vorhandene bis zur potenziell zu entwickelnde Infrastruktur für Fernwärme oder dezentrale Lösungen. Dabei beziehen wir vorhandene und zukünftige Erzeugungspotenziale wie Wind, Solarthermie oder industrielle Abwärme mit ein. Ihnen ermöglicht INFRA, Zielszenarien und Entscheidungsgrundlagen für Investitionen und Umsetzungen zu erstellen. Der Bestand, die Bedarfsentwicklung, die Versorgung und das Netz werden an jedem einzelnen Gebäude verortet und den nötigen Investitionen gegenübergestellt. INFRA ist damit einzigartig, weil wir Daten nicht nur darstellen, sondern sie nahtlos integrieren und intelligent verarbeiten, um passgenaue Ergebnisse zu schaffen. Mit unserem attraktiven Lizenzmodell für INFRA-Partner ermöglichen wir Fachplanern und Ingenieurbüros eine sofortige Positionierung als digitaler Anbieter für die kommunale Wärmeplanung in Ihren Kommunen. Ihre Projekte lassen sich effizient, standardisiert und gesetzeskonform durchführen, somit erhöht INFRA Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität. Bereits 20 Versorger, Projektentwickler und Fachplaner arbeiten mit INFRA und gestalten damit für 10 Millionen Einwohner:innen in mehr als 500 Gemeinden die Wärmetransformation. INFRA ist eine Software der LBD-Beratungsgesellschaft. Wir sind führend in der Entwicklung von Wärmestrategien und überzeugen mit unseren Fähigkeiten aus mehr als 35 Jahren Beratung rund die Wärmewende und Energiewirtschaft. Mit fundierter Expertise in datenbasierte Methoden, sowie den innovativen digitalen Lösungen ermöglichen wir den Weg in eine klimaneutrale Zukunft

Fraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)
Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (Fraunhofer) ist mit über 25.000 Mitarbeitern die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt derzeit mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 69 Institute, an über 40 Standorten in ganz Deutschland. Der Sitz der Zentrale befindet sich in München. Der Jahresumsatz der Fraunhofer-Gesellschaft der letzten drei Geschäftsjahre beläuft sich auf 4,3 Mrd. €. Innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft befasst sich das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energiequellen und der dezentralen Energieversorgungstechnik. Vor diesem Hintergrund werden Lösungen für wirtschaftliche und technische Herausforderungen bei der Transformation der Energieversorgungssysteme entwickelt. Entsprechend verfügt das Fraunhofer IEE über eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung bezüglich Betrieb und Planung von dezentralen Energiesystemen. Am Fraunhofer IEE sind im Dezember 2023 rund 440 Mitarbeiter beschäftigt. Das Jahresbudgetbeträgt ca. 22 Mio. EUR. Der Sitz des Fraunhofer IEE ist in Kassel, Außenstellen mit Testzentren und Prüfeinrichtungen befinden sich in Fuldatal-Rothwesten und Bad Hersfeld. Das Institut ist 2018 aus dem Institutsteil Energiesystemtechnik des Fraunhofer IWES hervorgegangen und wurde 1988 als Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET in Kassel gegründet. Innerhalb des Instituts beschäftigen sich mehrere Abteilungen mit der Digitalisierung des Energiesystems und mit energetischen Fragestellungen zu Gebäuden und Siedlungen sowie ganzheitlichen Energieversorgungskonzepten.
Hauptstandort:
Fraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)Joseph-Beuys-Str. 834117 Kasselhttps://www.iee.fraunhofer.de
IKU GmbH
Wir entwickeln seit über 30 Jahren Kommunikationsstrategien für Unternehmen, Behörden, Verbände, Stiftungen und Ministerien aus ganz Deutschland schwerpunktmäßig in Prozessen mit Bürgerbeteiligung. Dazu bringen wir Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten miteinander ins Gespräch. Wir beugen Spannungen vor und finden Lösungen für Konfliktsituationen. Mit dem größten Moderationsteam in Nordrhein-Westfalen gestalten wir Strategie-Workshops in kleinem Rahmen bis hin zu Großgruppenveranstaltungen mit bis zu 10.000 Teilnehmenden.

MÉZES TGA-Consulting und Sachverständiger GmbH i.G.
Die MÉZES TGA-Consulting & Sachverständiger bietet mit seiner langjährigen Erfahrung in der Wärmeplanung als Ingenieur- und Sachverständigenbüro eine ganzheitliche Beratung und Planung in der kommunalen Wärmeplanung, entsprechend den Wünschen der Kommune in Verbindung mit den gesetzlichen Vorgaben an. Das Ziel der Defossilisierung ist es, die fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzten. Unser Expertenteam unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer Projekte der Wärmeversorgung und der Energieinfrastruktur. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Hauptstandort:
MÉZES TGA-Consulting und Sachverständiger GmbH i.G.Rheinstraße 855413 Niederheimbachhttps://www.mezes.de
Ludwig Ingenieurbüro für Energieberatung
Ludwig Energieberatung bietet maßgeschneiderte Unterstützung auf jedem Schritt des Prozesses – von der Analyse und Potenzialermittlung über die Szenario- und Strategieentwicklung bis hin zur Planerstellung und Umsetzung. Mit Ihrem ganzheitlichen Ansatz sichern Sie Kommunen eine belastbare Methodik, fördern lokale Wertschöpfung und gestalten die Wärmewende aktiv mit. Ihre Vorteile auf einen Blick: * Fundiertes Zahlenfundament durch ingenieurwissenschaftlich geprüfte Datenerhebung * Individuelle Szenarien in Abstimmung mit den gesetzlichen Zeitplänen (2026/2028 verpflichtend für große/kleine Kommunen) * Fördermittelexpertise, um Förderquoten der Programme des Bundes und der Länder wirksam zu nutzen * Transparenz & Beteiligung, um lokale Akzeptanz sicherzustellen
Hauptstandort:
Ludwig Ingenieurbüro für EnergieberatungKirchweg 237269 Eschwegehttps://www.ludwig-energieberatung.de/Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.

KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.

Für Dienstleister
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.