Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
Weitere Erläuterungen unter anderem zu den Filterkategorien finden Sie unter den Einträgen am Ende der Seite.
Dienstleistungen
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Das Angebot einiger Dienstleister ist regional begrenzt. Wählen Sie über die Filterkonsole Ihr Bundesland aus, um sicherzugehen, dass Ihnen nur Dienstleister angezeigt werden, die ihre Dienstleistung auch für das entsprechende Bundesland anbieten.

KEEA Klima und Energieeffzienz Agentur GmbH
Die KEEA bietet integrierte Konzepte und Machbarkeitsstudien an. Das Leistungsportfolio umfasst Energie- und Klimaschutzkonzepte für Städte, Gemeinden und Landkreise, Energetische Quartiers- und Regionalkonzepte, energetische Gebäudekonzepte sowie Wärmeplanungen. Daneben beteiligt sich die KEEA an Forschungsprojekten zu klimaschutzrelevanten Themenfeldern und bietet Fördermittelberatungen in den Bereichen energetische Gebäudesanierung, erneuerbare Energien und nachhaltige Stadtentwicklung an. Alle diese Tätigkeitsfelder verbindet ein gemeinsames Ziel: den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen sowohl in der Bundesrepublik als auch global, zu senken.
Hauptstandort:
KEEA Klima und Energieeffzienz Agentur GmbHHeckerstraße 634121 Kasselhttps://www.keea.de
EEB Enerko GmbH
Die ENERKO besteht aus vier inhabergeführten Unternehmen, die ihren Ursprung und ihre Vision miteinander teilen: Prozesse der Ressourcen- und insbesondere Energiewirtschaft zu optimieren. Als Partner für kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen, für Institutionen und Behörden, für Investoren und Aufgabenträger. Innerhalb der ENERKO'-Gruppeliegt der Schwerpunkt der EEB ENERKO mit Standorten in Aldenhoven und Berlin auf der technischen Konzeptentwicklung und Planung, der Energiebeschaffung und der energiewirtschaftlichen Beratung. Seit den 80er Jahren hat die EEB ENERKO zahlreiche Energiekonzepte, Wärmekataster und Wärmeplanungen sowohl für kommunale Auftraggeber und Energieversorger als auch für einzelne Liegenschaften entwickelt. ENERKO verfügt aus der Durchführung zahlreicher Energie- und Klimaschutzkonzepte über solide Erfahrungen hinsichtlich zentraler und dezentraler Versorgungslösungen, erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und weiteren möglichen investiven und nicht-investiven Maßnahmen in den Bereichen der öffentlichen Verwaltungen, der Energieversorgungswirtschaft, des Gewerbe- und Industriebetriebs und der privaten Haushalte.

DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH - Bereich Zukunft Quartier
Die DSK ist der einzige bundesweit tätige Stadtentwickler und begleitet Städte und Gemeinden seit über 65 Jahren bei Projekten der Stadtentwicklung, Städtebauförderung und nachhaltigen Transformation. Mit rund 280 Fachleuten an 19 Standorten verbinden wir Stadtplanung, Klimaschutz, Energie, Mobilität, Recht, Beteiligung und Kommunikation. Im Kompetenzzentrum ZukunftQuartier erstellen wir kommunale Wärmeplanungen als integrierte, umsetzungsorientierte Konzepte. Dabei verbinden wir städtebauliche Perspektiven mit ingenieurtechnischen Analysen zu Gebäudebestand, Wärmebedarf, Energieinfrastruktur und erneuerbaren Potentialen. Die Ergebnisse werden mit digitalen Werkzeugen, GIS-basierten Analysen und digitalen Zwillingen aufbereitet. Dadurch können Auftraggeber unter anderem gebäudescharfe Wärmepumpenanalysen, PV-Aufdachpotentiale, Wärmebedarfsstrukturen und Eignungsgebiete für zentrale oder dezentrale Versorgungslösungen nachvollziehbar nutzen. Über die kommunale Wärmeplanung hinaus verfügt die DSK über Erfahrung in Machbarkeitsstudien, Transformationsplänen für Wärmenetze sowie integrierten Energie- und Quartierskonzepten. Gemeinsam mit Partnern wie der TEAG und Westenergie sind wir fachlich und energiewirtschaftlich sehr gut vernetzt und können Kommunen auch bei der Konkretisierung und Umsetzung zukunftsfähiger Wärmeversorgungslösungen begleiten.
Hauptstandort:
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH - Bereich Zukunft QuartierAbraham-Lincoln-Straße 4465189 Wiesbadenhttps://www.dsk-gmbh.de/
ecobuilding AG
Bereitstellen einer notwendigen Planung einschließlich der digitalen Planung und der Ausführung sowie Konzeption, Planung, Bau und Betrieb nachhaltiger Energiekonzepte.

EWE NETZ GmbH
Die EWE NETZ GmbH wurde 2006 mit Hauptsitz in Oldenburg gegründet und ist ein Unternehmen der EWE-Gruppe. EWE NETZ ist mittelbar eine Tochtergesellschaft der EWE AG. Als regionaler Energieinfrastrukturdienstleister liegt der Fokus auf die fachliche Expertise hinsichtlich der Erzeugung, des Transports, der Speicherung und der effizienten Nutzung der verschiedenen Energieträger im eigenen Versorgungsgebiet. Daraus resultieren auch detaillierte Kenntnisse über die örtlichen Gegebenheiten in den Kommunen. Damit ist EWE NETZ in der Lage, die Kommunale Wärmeplanung optimal auf die lokalen Anforderungen anzupassen. Wir stellen uns auf eine langfristige Kooperation in der Bewertung zukünftiger Wärmeversorgungsszenarien ein. Wir verstehen dies als Bestandteil unseres kommunalen Versorgungsauftrags und verfügen über eine umfangreiche Datenbasis zur maßgeschneiderten Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung. Hierzu kooperieren mit führenden Softwaredienstleistern zur Erstellung eines digitalen Zwillings.
Hauptstandort:
EWE NETZ GmbHCloppenburger Str. 30226133 Oldenburghttps://www.ewe-netz.de/kommunen/dienstleistungen/kommunale-waermeplanung
Frequentum GmbH
Frequentum ist spezialisiert auf die Unterstützung von Energieversorgern und Kommunen. Seit 2009 sind unsere Mitarbeiter mit Wärmeplanung beschäftigt. Wir erstellen mit 16 Personen bundesweit: - Wärmeatlanten - Machbarkeitsstudien für Wärmenetze - kommunale Wärmeplanung - Energienutzungspläne

GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB
GvW ist eine Partnerschaft mit mehr als 250 Anwältinnen und Anwälten und damit eine der größten unabhängigen Kanzleien in Deutschland. Ausgezeichnet von Handelsblatt, Wirtschaftswoche, JUVE und Legal 500 sind wir nicht zuletzt für die ganzheitliche Beratung der öffentlichen Hand. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Unterstützung unserer Mandanten bei der Umsetzung von Energieprojekten u. a. im Bereich der kommunalen Wärmewende. Dazu haben wir ein Fokusteam zusammengestellt, das unsere Mandanten rechtsbereichsübergreifend zu sämtlichen Fragen berät. (Mehr dazu unter https://www.gvw.com/leistungen/detail/rechtsberatung-zur-waermewende.)
Hauptstandort:
GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbBNymphenburger Straße 6480335 Münchenhttps://www.gvw.com/Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.