Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
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Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen.
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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INNIUS DÖ GmbH
Wir, die INNIUS DÖ GmbH, sind ein dynamisches, kreatives und leistungsfähiges Ingenieurbüro für alle Bereiche der Versorgungs- und Gebäudetechnik in Dresden, Berlin und Leipzig. Wir stehen für Planung und Beratung: Die Integration langjähriger Planungskompetenz bei komplexen Bauaufgaben ermöglicht es uns, noch höhere Ziele zu erreichen. Wirkungsvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit und modernste Planungswerkzeuge und -methoden (u.a. BIM) geben unseren Auftraggebern bestmögliche Sicherheit. Von unseren Kunden wird unsere hohe Beratungskompetenz auf allen Gebieten der integrierten Gebäudetechnik und der methodischen Ansätze geschätzt.

Texulting GmbH
Die Texulting GmbH wurde 2016 in Chemnitz gegründet und seit 2020 konsequent zu einem branchenübergreifenden Anbieter für Nachhaltigkeit und Transformation weiterentwickelt. Heute arbeitet ein interdisziplinäres Team von rund 15 Mitarbeitenden am Standort Düsseldorfer Platz 1, 09111 Chemnitz, unter der Geschäftsführung von Prof. Dr.-Ing. Markus Michael und Dr.-Ing. Franziska Lehmann. Typisches Leistungsangebot: • Kommunale/Immobilien/Verbände & Sport: Wärmeplanung, klimaneutrale Strategien, ESG‑Assessments und Umsetzung im Betrieb. • Nachhaltigkeit & ESG: CO₂‑Bilanzierung (CCF/PCF), Nachhaltigkeitsberichte nach GRI/ESRS, EcoVadis‑Begleitung, ESG‑Score‑Vorbereitung für Banken. • Managementsysteme & Energie: Aufbau und Einführung von ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement), Effizienz‑ und Lastmanagement. • Innovation & Förderung: Strukturierung und Fördermittelakquise für F&E‑/Transformationsprojekte, Konsortialaufbau, Antrag bis Abrechnung; „Luotse“ als produktisierte 12‑Monats‑Förderstrategie. In den letzten drei Jahren entwickelt/marktseitig eingeführt: • Einführung ISO 50001 und Zertifizierungsbegleitung (u. a. euro.COURIER). • CCF/PCF‑Methoden und Branchenmodelle (u. a. Alu‑Finish, Matrics Engineering; laufende Projekte Geothermie/PCF). • ESRS‑Workshopreihe für Stadtwerke (EPROSA‑Netzwerk) mit praxisnahen Berichts‑Setups. • „Luotse“ – standardisierte Förderstrategie inkl. Kick‑off, Scouting und Quartals‑Roadmap. • ESG‑Software/Rating‑Initiativen (EVVANZA, Kooperation mit Axilaris). • Erasmus+ GREENWOOD (Schulungsunterlagen & CO₂‑Leitfaden für Holzindustrie). • Vorbereitung EDiT‑Bau – digitales Bewertungstool für elektrifizierte Baustellen (mit TU Dresden). Wirkung vorheriger FuE‑Förderungen: • Erasmus+ und ESF‑Plus stärken Methodik, Sichtbarkeit und Transfer; aus den Outputs entstehen zusätzliche Beratungsmandate, Schulungen und Partnerschaften. • H₂/Microgrid‑Kooperationsprojekte (RUBIN/Hy‑Programme) erweitern Technologie‑ und Netzwerkkompetenz. • Personalaufbau von ca. 11 (2024) auf rund 15 Mitarbeitende (2025). Exakte Umsatzzahlen je Vorhaben sind intern hinterlegt und können bei Bedarf bereitgestellt werden. Märkte und Einführungserfolge: • DACH‑Region mit Schwerpunkt Mitteldeutschland; Branchen: Bau/Infra, Maschinenbau/Produktion, Energie/Stadtwerke, Immobilien, Kommunen, Sport/Verbände. • Referenzen (Auszug): Stadtwerke‑Netzwerk EPROSA (ESRS‑Workshops), Stadtwerke Plauen (CCF), euro.COURIER (ISO 50001), Alu‑Finish (CCF/PCF), Matrics Engineering (PCF‑Vergleich), interkommunale Wärmeplanung Burgstädt/Mühlau/Taura. Positive wirtschaftliche Effekte weiterer öffentlicher Förderungen: • Skalierbare, standardisierte Leistungsbausteine (Schulungen, Leitfäden, Tools) erhöhen Abschlussquoten und Projektpipeline. • Netzwerke und Kooperationsformate erleichtern Akquise, verkürzen Durchlaufzeiten und unterstützen nachhaltiges Wachstum (Beschäftigungsaufbau, regionale Wertschöpfung).

Veit Energie Consult GmbH
veit ingenieure ist eine Planungsgesellschaft mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen Elektro-, Energie- und Gebäudetechnik, regenerative Energiegewinnung, Energie- und Gebäudemanagement, Wärmeplanungen sowie in der Entwicklung von ganzheitlichen Energie- und Klimaschutzkonzepten. Unsere Standorte befinden sich in Waldkirchen und München. Wir begleiten unsere Kunden vertrauensvoll und partnerschaftlich von der Konzeption bis zur Realisierung, über sämtliche Projektphasen hinweg und darüber hinaus.
Hauptstandort:
Veit Energie Consult GmbHLederinstraße 3494065 Waldkirchenhttps://www.veit-ingenieure.de
Freundt & Roßberg Energiepotenzial GbR
Die Freundt & Roßberg Energiepotenzial GbR wurde im August 2023 gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Energieberatung für Kommunen und Unternehmen. Das Angebot umfasst neben der kommunalen Wärmeplanung und kommunalen Effizienznetzwerken die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen nach einschlägigen Normen sowie die Durchführung von Lehrveranstaltungen zur Ausbildung von Energieberatern. Mit unserer langjährigen Erfahrung aus Wissenschaft, Beratung und Projektmanagement bündeln wir dieses Wissen, um die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Es werden fachlich tiefgehende Beratungen angeboten, welche im Gesamtkonzept Wechselwirkungen zwischen Maßnahmen betrachten und strategisch sinnvolle Entscheidungen beispielsweise auf Basis der Umsetzbarkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Treibhausgasbilanz ermöglichen. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Fördermittelakquise für Investitionen oder übernehmen die komplette Abwicklung des Förderverfahrens bis zum Verwendungsnachweis. Die Moderation von Netzwerktreffen gehören ebenso zum Leistungsbild der Freundt & Roßberg Energiepotenzial GbR wie die Einbindung relevanter Stakeholder durch Fachveranstaltungen, Vorträge und Workshops.
Hauptstandort:
Freundt & Roßberg Energiepotenzial GbRWerner-Heisenberg-Straße 339106 Magdeburghttps://www.EnergiepotenzialGbR.de
DME Consult GmbH
DME Consult GmbH Das zu 100 % inhabergeführte Unternehmen ist 2009 aus einer ersten Ingenieursgesellschaft für die Planung und den Bau von Wärmenetzen und Energiezentralen hervorgegangen. Im Jahr 2011 wurde die DME Consult GmbH zur Projektentwicklungsgesellschaft weiterentwickelt. Energie ist kostbar-fossile Brennstoffe sind und bleiben begrenzt. Die Zukunft liegt in Alternativen zu Öl und Erdgas unter Einbindung vorhandener regionaler Ressourcen. Die DME Consult GmbH steht mit ihrem Expertenwissen von Anfang an zur Seite. Wir begleiten von der Idee bis zur Inbetriebnahme. Gemeinsam gestalten wir regionale Lösungen im gesamten Bundesgebiet. Die Entwicklung von ökologisch und wirtschaftlich effizienten Energieprojekten betrachten wir ganzheitlich. Unsere Erfahrung zeigt, dass nachhaltige und heimatnahe Energie- und Wärmeversorgung mit hoher wirtschaftlichkeit umsetzbar ist. Dabei hat Kostensicherheit in jeder Projektphase oberste Priorität. Die individuelle Energiewende ist berechenbar und wettbewerbsfähig. Unser Leistungsangebot umfasst u.a. die Kommunale Wärmeplanung in allen Phasen. Mit unserer kompetenten Fördermittelberatung unterstützen wir jedes Vorhaben. Langjährige Erfahrung bei Beteiligung von Stakeholdern und Routine in der Öffentlichkeitsarbeit zeichnen unser Team aus. Durch eigene Energieberater können auch Fragen zu energetischen Sanierungen bei Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden beantwortet werden. Sollte nach der Wärmeplanung im Ergebnis ein Wärmenetz erfolgen, stehen wir bei der Planung und dem Bau von Energiezentralen und Wärmenetzen weiter zur Verfügung. Mit unserem energieplanerischen Know-how und einem über Jahre entwickelten Simulationstool werden präzise Verbraucherlastgänge auf Grundlage von Jahreswerten erstellt. So kann für jede Stunde im Jahr abgebildet werden, welche thermische Leistung im zu betrachtenden Versorgungsgebiet der entsprechenden Wärmesenke oder zur wirtschaftlichen Integration von Pufferspeichern benötigt wird. Die DME Consult GmbH bringt dabei auch Erfahrung aus diversen Forschungs & Entwicklungsprojekten mit. Wir forschen seit 2016 im Rahmen verschiedener Fachgebiete zusammen mit einem großen Expertenkreis an der Gestaltung der Energieversorgung in Urbanen Gebieten von Morgen. Unsere Projektpartner hier sind neben dem Projektträger Jülich (PTJ), dem Fraunhofer Institut für Erneuerbare Energien (IEE), das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM), der Deutsche Verein des Gas-und Wasserfaches (DVGW) auch Stadtwerke, Energieversorger oder renomierte Partner aus der Witschaft.

Campus Energiewirtschaft GmbH
Die Campus-EW GmbH hat sich als einer der führenden Weiterbildungsanbieter im Bereich Energie und Wärme etabliert. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung verbindet unser Unternehmen erstklassige Branchenexpertise mit innovativen Lehrmethoden, um Fach- und Führungskräfte optimal auf die Herausforderungen der Energiewende vorzubereiten. Mit einem Team von über 80 Referenten und in Partnerschaft mit Institutionen wie der Hochschule Worms entwickeln wir Weiterbildungsprogramme, die in der Branche als richtungsweisend gelten. Zahlreiche Unternehmen und Verbände vertrauen auf unsere Qualität. Unsere Kurse sind akkreditiert als Fortbildungen für die Verlängerung der Eintragung in die EEE-Liste und sind zudem bei verschiedenen Architektenkammern gelistet. Um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, ist die Qualifizierung von Fachkräften unerlässlich. Genau hier setzt unser Lehrgang „Manager für Wärmeplanung“ mit einem ganzheitlichen Ansatz an. Unser Basiskurs vermittelt Neu- und Quereinsteigern einen umfassenden Überblick, während unsere Vertiefungskurse eine individuelle und gezielte Erweiterung spezifischer Kompetenzen ermöglichen. Die Vertiefungskurse können individuell und unabhängig gewählt werden und decken wichtige Bereiche wie IT & Digitalisierung, Quartiersentwicklung, Wohnungswirtschaft, Wärmetechnologien oder Kommunalwirtschaft ab. Sie bieten auch erfahrenen Akteuren die Möglichkeit, notwendige Kompetenzen für eine erfolgreiche Umsetzung der Wärmewende zu vertiefen und auszubauen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, am Ende des Lehrgangs eine Zertifizierung durch die Hochschule Worms zu erhalten, die die erworbenen Qualifikationen offiziell bestätigt. Die zukünftige Community als Plattform für Diskussionen und den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen und aktuellem Wissen schafft auch über das Jahr 2026 hinaus einen Mehrwert für alle Akteure bei der Umsetzung der Wärmewende.
Hauptstandort:
Campus Energiewirtschaft GmbHSonnenscheinstraße 7852078 Aachenhttps://www.campus-ew.de
EnergyEffizienz GmbH
Wir als EnergyEffizienz GmbH entwickeln zukunftsfähige Energiekonzepte und begleiten auch deren Umsetzung. Unsere Kund*innen sind insbesondere Kommunen, aber auch Privatpersonen und Unternehmen. Das Leistungsspektrum schließt Beratung, Klimaschutz-/Quartierskonzepte und Wärmeplanung ebenso ein wie Umweltbildungsprojekte, Energieberatung und Baubegleitung. Auch in der Energieforschung sind wir zusammen mit renommierten Einrichtungen aktiv.
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.

KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.

Für Dienstleister
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.