Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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Texulting GmbH
Die Texulting GmbH wurde 2016 in Chemnitz gegründet und seit 2020 konsequent zu einem branchenübergreifenden Anbieter für Nachhaltigkeit und Transformation weiterentwickelt. Heute arbeitet ein interdisziplinäres Team von rund 15 Mitarbeitenden am Standort Düsseldorfer Platz 1, 09111 Chemnitz, unter der Geschäftsführung von Prof. Dr.-Ing. Markus Michael und Dr.-Ing. Franziska Lehmann. Typisches Leistungsangebot: • Kommunale/Immobilien/Verbände & Sport: Wärmeplanung, klimaneutrale Strategien, ESG‑Assessments und Umsetzung im Betrieb. • Nachhaltigkeit & ESG: CO₂‑Bilanzierung (CCF/PCF), Nachhaltigkeitsberichte nach GRI/ESRS, EcoVadis‑Begleitung, ESG‑Score‑Vorbereitung für Banken. • Managementsysteme & Energie: Aufbau und Einführung von ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement), Effizienz‑ und Lastmanagement. • Innovation & Förderung: Strukturierung und Fördermittelakquise für F&E‑/Transformationsprojekte, Konsortialaufbau, Antrag bis Abrechnung; „Luotse“ als produktisierte 12‑Monats‑Förderstrategie. In den letzten drei Jahren entwickelt/marktseitig eingeführt: • Einführung ISO 50001 und Zertifizierungsbegleitung (u. a. euro.COURIER). • CCF/PCF‑Methoden und Branchenmodelle (u. a. Alu‑Finish, Matrics Engineering; laufende Projekte Geothermie/PCF). • ESRS‑Workshopreihe für Stadtwerke (EPROSA‑Netzwerk) mit praxisnahen Berichts‑Setups. • „Luotse“ – standardisierte Förderstrategie inkl. Kick‑off, Scouting und Quartals‑Roadmap. • ESG‑Software/Rating‑Initiativen (EVVANZA, Kooperation mit Axilaris). • Erasmus+ GREENWOOD (Schulungsunterlagen & CO₂‑Leitfaden für Holzindustrie). • Vorbereitung EDiT‑Bau – digitales Bewertungstool für elektrifizierte Baustellen (mit TU Dresden). Wirkung vorheriger FuE‑Förderungen: • Erasmus+ und ESF‑Plus stärken Methodik, Sichtbarkeit und Transfer; aus den Outputs entstehen zusätzliche Beratungsmandate, Schulungen und Partnerschaften. • H₂/Microgrid‑Kooperationsprojekte (RUBIN/Hy‑Programme) erweitern Technologie‑ und Netzwerkkompetenz. • Personalaufbau von ca. 11 (2024) auf rund 15 Mitarbeitende (2025). Exakte Umsatzzahlen je Vorhaben sind intern hinterlegt und können bei Bedarf bereitgestellt werden. Märkte und Einführungserfolge: • DACH‑Region mit Schwerpunkt Mitteldeutschland; Branchen: Bau/Infra, Maschinenbau/Produktion, Energie/Stadtwerke, Immobilien, Kommunen, Sport/Verbände. • Referenzen (Auszug): Stadtwerke‑Netzwerk EPROSA (ESRS‑Workshops), Stadtwerke Plauen (CCF), euro.COURIER (ISO 50001), Alu‑Finish (CCF/PCF), Matrics Engineering (PCF‑Vergleich), interkommunale Wärmeplanung Burgstädt/Mühlau/Taura. Positive wirtschaftliche Effekte weiterer öffentlicher Förderungen: • Skalierbare, standardisierte Leistungsbausteine (Schulungen, Leitfäden, Tools) erhöhen Abschlussquoten und Projektpipeline. • Netzwerke und Kooperationsformate erleichtern Akquise, verkürzen Durchlaufzeiten und unterstützen nachhaltiges Wachstum (Beschäftigungsaufbau, regionale Wertschöpfung).
Top-Referenzen:
- KWP für die Verwaltungsgemeinschaft Burgstädt-Mühlau-Taura
- Vorstudie zur Interkommunalen Wärmeplanung Jahnsdorf
- Regionales Netzwerkmanagement & Erstellung kommunaler Nachhaltigkeitsbilanz

Hauptstandort:
Enerpipe GmbHAn der Autobahn M 191161 Hilpoltsteinhttps://www.enerpipe.de/kommunale-waermeplanungEnerpipe GmbH
ENERPIPE ist Ihr Partner für die Kommunale Wärmeplanung und Wärmenetz-Umsetzung Wir bringen Wärme auf den Weg. Seit 2007 stecken wir unsere gesamte Energie in die Umsetzung von Wärmenetzen. Denn wir alle wollen ein warmes Zuhause, und in Kombination mit der Nutzung von Erneuerbaren Energien wie Holz oder Abwärme von Biogasanlagen oder Kraftwerken, fühlt sich das ganze gleich ein bisschen besser an. Wir begleiten Sie bei der Planung und Umsetzung eines Wärmenetzes von der ersten Idee, über die Planungsphase mit Trassenplanung und Anschlussnehmeransprache bis hin zur Umsetzung und Inbetriebnahme. Außerdem leisten wir Projektentwicklung, Vertrieb, wirtschaftliche Beratung, Unterstützung bei Förderungen, Findung ausführender Firmen und Beratung zu Betreiberkonzepten. Wir erstellen Kommunale Wärmepläne und BEW Machbarkeitsstudien. Nur bei ENERPIPE bekommen Sie alle Produkte für ein Nah- oder Fernwärmenetz aus einer Hand! Unser Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, um eine nachhaltige Wärmewende erfolgreich zu gestalten. Gemeinsam mit unserem Partner ENERPIPE Engineering GmbH profitieren Sie von praxisnaher Planung und Umsetzung - so können Sie sicher sein, dass die berechneten Werte auch der Realität entsprechen.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung deutschlandweit
- Planung von Wärmenetzen
- Umsetzung von Wärmenetzen in die Praxis
- Nahwärmenetz in Dornhausen: Genossenschaftlich geführt, 92% Anschlussquote
- Leuchtturm-Projekt der Nahwärme Westheim eG aus 100% Erneuerbaren Energien

Wärmewerk GmbH
Die Wärmewerk GmbH steht für professionelle Beratung für eine effiziente, erneuerbare und digitale Wärmenetzversorgung für Kommunen, Energieversorger und Industrieunternehmen. Wir bieten die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Transformationsplänen für Wärmenetze als Schnittstelle zur kommunalen Wärmeplanung an. Wir sind insbesondere auf den Einsatz von digitalen Tools zur Datenanalyse und zur Integration von neuartigen Wärmeerzeugern in bestehenden Infrastrukturen spezialisiert. Mit unseren Simulationsmodellen können wir zudem komplexe Fragestellungen rund um Netzaus- und -umbaumaßnahmen lösen und so durch unsere Beratung einen versorgungssicheren Netzbetrieb für heute und die Zukunft sicherstellen.

Hauptstandort:
IfE - Ingenieurbüro für Energiewirtschaft Dr.-Ing. Dirk Schramm GmbHHallenburgstraße 32a98587 Steinbach-Hallenberghttps://www.ifegmbh.deIfE - Ingenieurbüro für Energiewirtschaft Dr.-Ing. Dirk Schramm GmbH
Als technisch-wirtschaftliche Unternehmensberatung ist die IfE GmbH als Dienstleister im gesamten Bundesgebiet tätig. Das 1993 von Dr.-Ing. Dirk Schramm gegründete Unternehmen ist heute ein hoch-spezialisierter Backoffice-Berater für Stadtwerke und regionale Energieversorger. Mandanten werden bei allen Herausforderungen der Anreizregulierung und mit einer Vielzahl an energiewirtschaftlichen Dienstleistungen in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme unterstützt. Im Zuge der Erweiterung auf das Geschäftsfeld Energieeffizienz wurde der Kundenkreis auf Kommunen, kommunale Unternehmen sowie Industrie- und Gewerbebetriebe ausgedehnt. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der Transformation des Energiesystems mit nachhaltigen Dienstleistungen auf Basis erneuerbarer Energien und Ressourceneinsparung. Das Leistungsangebot umfasst u.a. die Unterstützung der Kommunalen Wärmeplanung, die Erstellung von Transformationskonzepten und CO2-Bilanzen, die Einführung und Optimierung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001, die Erstellung von Energieaudits nach DIN EN 16247, die Durchführung von Machbarkeitsstudien sowie die Beratung zu und das Management von Fördermitteln in allen Projekten. Der Beratungsprozess wird durch den Einsatz mobiler sowie bei Bedarf durch stationäre Messtechnik gestützt.
Top-Referenzen:
- Potenzialstudie zur Abwärmenutzung im Gewerbegebiet Dreißigacker
- Studie zur zukünftigen energetischen Versorgung des BTZ Rohr-Kloster
- Verbundprojekt Zero Cross Carbon Energy System „ZO.RRO“

UBP-consulting GmbH & Co. KG
Wir planen, bauen und betreiben seit 30 Jahren Wärmenetze von 110 kW - 12 MW. Diese sehr praxisnahen Erfahrung aus diesen Tätigkeiten nutzen wir für die KWP.
Top-Referenzen:
- KWP Offenbach an der Queich
- KWP Kronberg im Taunus
- KWP Schwalbach am Taunus
- Machbarkeitsstudie Adersbach
- Machbarkeitsstudie Bad Schönborn

Stadtwerke Görlitz AG
Lebensqualität beginnt mit der Stadtwerke Görlitz AG - Ihrem verlässlichen Partner für die Region. Als modernes Stadtwerk bieten wir ein umfassendes Leistungsspektrum: Von der nachhaltigen Versorgung mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Wärme über die umweltgerechte Abwasserentsorgung bis hin zu Stadtbeleuchtung und schnellem Internet. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Wärmeversorgung sind wir der ideale Partner für die kommunale Wärmeplanung. Unsere engagierten Mitarbeiter sind rund um die Uhr für Sie im Einsatz. Als örtlicher Versorger treiben wir aktiv die lokale Energiewende voran und investieren kontinuierlich in die regionale Infrastruktur. Dabei liegt uns das Wohl unserer Heimat besonders am Herzen: Unter dem Motto 'In der Region – für die Region' unterstützen wir zahlreiche lokale Projekte und Vereine. Mit unseren zukunftsorientierten Lösungen und unserem starken regionalen Engagement sorgen wir für eine nachhaltige und sichere Versorgung in Görlitz und Umgebung.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Görlitz

goodmen energy GmbH
Die goodmen energy GmbH entwickelt als Planungsunternehmen für regenerative Energiesysteme hocheffiziente sogenannte Anergie-Systeme (z. B. kalte Nahwärme) zur Versorgung neuer Quartiersprojekte sowie wertoptimierende „grüne“ Sanierungskonzepte für Bestandsgebäude, die sich ohne Mieterhöhungen rechnen. Unseren Kunden bieten wir dabei neben den Energiedienstleistungen auch kooperative Contracting-Modelle mit dem Ziel, gebäudespezifische CO₂-Emissionen bei geringstem Ressourceneinsatz auf ein Minimum zu senken. Unsere Kunden sind Architekten, Bauträger, TGA-Planungsbüros, die kommunale und private Immobilienwirtschaft sowie kommunale und private Energieversorger. Die goodmen energy GmbH ist Teil der Dynamic Blue Holding GmbH und bietet einen vollständigen Planungsbaukasten für regenerative Energieversorgungslösungen.
Top-Referenzen:
- Nutzbarmachung der Abwasserwärme des Klärwerks Heidelberg
- Leuze Bad Stuttgart Wärmeversorgung durch Quellwasser und PVT
- Machbarkeitsstudie Erneuerbare Wärmeversorgung in der Industrie
- Bayreuth: Quartiersversorgung Multiquellen-System Erdwärmesonden und PVT
- Stuttgart Rosensteinquartier Nahwärmekonzept

U_WerTh 4 GmbH
Das Büro U_WerTh 4 garantiert Ihnen zuverlässige Auftragserfüllung und versteht sich als Ihren Partner, welcher Ihr Vorhaben von Anfang an betreut. Weiterhin sind wir Experten für Energieeffizienz für Wohn- und Nichtwohngebäude sowie Baudenkmale und Landwirtschaft. Geprüfte und zertifizierte Energieberater und Sachverständige zeichnen sich durch besondere Sachkunde, Objektivität und Vertrauenswürdigkeit aus. Sie haben ihre Qualifikation gegenüber unabhängigen Institutionen nachgewiesen und unterliegen deren Aufsicht. Als zugelassene und gelistete Sachverständige für die Förderprogramme des Bundes und der KfW sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Umsetzung und Begleitung Ihrer Energieeffizienzmaßnahme. Für unsere Firmenkunden sind wir als Energieberater im Mittelstand (BAFA) und Auditoren nach DIN 16247 und DIN ISO 50001 tätig. Für Kommunen bieten wir sowohl das Energieeinsparungs-Contracting als auch die Kommunale Wärmeplanung an.
Top-Referenzen:
- Wärmekonzept Schloß Droyßig
- Wärmeschutzberatung Energie-Kompetenz-Zentrum-Kerpen
- Konzept Nahwärmenetz Eglofs
- Diverse Nahwärmeentwürfe für Quartierskonzepte, z.B. Altes Werk Saarbrücken
- Diverse Contracting-Orientierungsberatungsleistungen im Bundesgebiet

Hauptstandort:
ProjektStadt / Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | WohnstadtSchaumainkai 4760596 Frankfurthttps://www.projektstadt.deProjektStadt / Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt
Die ProjektStadt unterstützt die Kommunen von Anfang an, schon beim Aufbau der für die Erstellung der Wärmeplanung notwendigen Strukturen und berät Politik und Verwaltung. Dabei setzen wir auf die frühzeitige Einbindung aller Stakeholder und moderieren als interdisziplinäres, neutrales Transformationsmanagement den Prozess. Ob bei der Erstellung der Projektskizze, der Ausarbeitung von Förderanträgen, den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern oder der Erstellung des eigentlichen kommunalen Wärmeplans in Zusammenarbeit mit kompetenten und erfahrenen Ingenieurbüros: die Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt führt seit Jahrzehnten als Manager, Netzwerker und Impulsgeber nachhaltige Stadtentwicklungsprozesse zum Erfolg.
Top-Referenzen:
- Förderanträge KWP, verschiedene Kommunen u.a. für Heusenstamm, Kelsterbach
- Erstellung Prozessstruktur, Projektskizze und LV KWP, u.a. für Eltville
- Energetische Quartierskonzepte Kfw 432, u.a. Fulda, Langen, Diez-Holzappel
- Management in der energetischen Stadtsanierung, u.a. Darmstadt
- Steuerung Integration Wärmenetze bei Quartiersentwicklung, u.a. Rüsselsheim
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
Jaske und Wolf Verfahrenstechnik GmbHAm Alten Flugplatz 1649811 Lingenhttps://www.jaske-wolf.deJaske und Wolf Verfahrenstechnik GmbH
Die Jaske und Wolf Verfahrenstechnik GmbH kann auf über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Wärme zurückgreifen. Wir betrachten das Thema klimaneutrale Wärme in Kommunen ganzheitlich. Wir können neben der eigentlichen Konzepterstellung auch mit Umsetzungs- und Finanzierungsmodellen unterstützen. Das Ziel ist, klimaneutrale Wärme für Verbraucher im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge bezahlbar zu machen. Regionale Wertschöpfung ist dabei ein wesentlicher Aspekt.
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.