Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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Hauptstandort:
tetraeder.goup gmbhAm Kai 2244263 Dortmundhttps://tetraeder.solar/produkte/energieeinsparpotenzialkataster/tetraeder.goup gmbh
Datengetrieben und innovativ unterstützt die tetraeder.group Kommunen bundesweit dabei, die Herausforderungen der Wärmewende zu meistern. Speziell für diese Anforderungen hat die tetraeder.group interaktive und datenschutzkonforme Softwarelösungen entwickelt. Das Energieeinsparpotenzialkataster liefert in Kombination mit dem Planungsinformations- und Beteiligungsserver qualifizierte Daten zum Wärmebedarf, empfiehlt konkrete Maßnahmen zu energetischen Modernisierungen im Gebäudebestand und erfüllt die gesetzlich vorgesehene Beteiligung der Öffentlichkeit. Prozesse lassen sich über die cloudbasierten Anwendungen effizienter gestalten und die Planung insgesamt beschleunigen. Die tetraeder.group ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich europaweit für einen zukunftsorientierten Wandel in den Bereichen Stadtentwicklung und Energie engagieren. Auf der Basis weltweit einzigartiger Geo-, Laserscan- und Kataster-Daten entwickeln die Expert:innen der Firmengruppe seit mehr als 20 Jahren spezialisierte Systeme, mit denen Kommunen ihre Verfahren optimieren und Projekte wirkungsvoll umzusetzen können. Als Marktführer betreuen wir bereits mehrere hundert Städte und Gemeinden in ganz Deutschland mit dem Ziel, gemeinsam eine nachhaltigere und lebenswerte Zukunft zu gestalten.

TauGeSa GmbH
Energieberatungsbüro mit den Schwerpunkten Energiekonzepte für kommunale Gebäude, Industrie, Wohngebäude, Transformationskonzepte, Querschnittstechnologien, Energieaudits, Energiemanagementsystemaufbau. Anzahl Energieberater: 8 mit unterschiedlichen Schwerpunkten Anzahl technische Mitarbeiter: 4
Weitere Standorte:

CASD GmbH & Co. KG
Die CASD GmbH & Co. KG ist ein 2021 gegründetes Beratungsunternehmen mit dem Schwerpunkt auf technischer Fachberatung sowie der Übernahme von Vertriebsprozessen für energiewirtschaftliche Akteure. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Begleitung der Energiewende: Wir unterstützen unsere Kunden in den Bereichen Wärme, Vertrieb und Erzeugung bei der erfolgreichen Umsetzung von Transformationsprozessen. Unser Team vereint langjährig erfahrene Experten aus der Energiewirtschaft mit Spezialisten aus Forschung und Lehre sowie engagierten Nachwuchskräften. Diese Kombination gewährleistet praxisnahe, innovative und zukunftsfähige Lösungen. Wir entwickeln individuell zugeschnittene Konzepte, die sowohl unternehmerisch durchdacht als auch praktisch realisierbar sind. Dabei setzen wir auf eine Symbiose aus bewährtem Branchen-Knowhow, Best-Practice-Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Ansätzen. Durch diesen interdisziplinären Ansatz stellen wir sicher, dass unsere Kunden den Anforderungen eines sich rasant verändernden Energiemarktes jederzeit erfolgreich begegnen können.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Detmold
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Warstein
- Kommunale Wärmeplanung Gemeinde Niederkrüchten
- Analyse: Auswirkungen der Energiewende auf das Stromnetz der SW Fröndenberg
- Analyse: Auswirkungen aus der Wärmewende auf ein kommunales Erdgasnetz

Hauptstandort:
Human IT Service GmbHVor dem Kreuzberg 2872070 Tübingenhttps://www.hit-buergerbeteiligung.deHuman IT Service GmbH
Die Human IT Service GmbH bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um die Beratung, Konzeption, Organisation und Moderation von Beteiligungsprozessen im weiteren Sinne an. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Organisation, Moderation und Durchführung von Veranstaltungen vor Ort und im Netz und bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit. Die HIT GmbH wurde 2014 als Tochtergesellschaft der Integrata Stiftung gegründet. Seitdem wurden und werden bereits mehr als 50 Beteiligungsprojekte von uns durchgeführt. Neben Kommunen führen wir auch Projekte im Auftrag von Ministerien, Regierungspräsidien, Verbänden, Vereinen und Initiativen durch.
Top-Referenzen:
- Wärme für Morgen: Ausbaukoordination Wärmenetze Kreis Tübingen
- Rewarm Dußlingen
- Klimadialog Härten
- Mobil in Metzingen: Bürgerbeteiligung zum Mobilitätsentwicklungskonzept
- Metzinger Bäder

Hauptstandort:
zeitgeist engineering gmbhÄußere Sulzbacher Str. 2990491 Nürnberghttps://www.zeitgeist-engineering.dezeitgeist engineering gmbh
zeitgeist engineering entwickelt intelligente und nachhaltige Lösungen, vor allem in den Bereichen Photovoltaik, Smart Building, Elektromobilität und Quartiersenergiekonzepte – je nach Wunsch und Projekt individuell, als Gesamtquartierslösungen oder als Konzepte für ganze Kommunen. Unsere Erfahrungen aus diesen vielseitigen Aufgabenbereichen können wir in der kommunalen Wärmeplanung ideal zusammenführen und somit ganzheitliche Konzepte für die Gemeinde erarbeiten. In unseren Konzepten liegt der Fokus immer auf dem Bereich der Sektorenkopplung und regenerativ optimierter Energieerzeugung und damit dem idealen Zusammenspiel der Bereiche Wärme-/Kälte, Stromversorgung und Elektromobilität. Unsere Kernkompetenzen dabei sind vor allem die Bereiche optimierte Wärmebereitstellung (u.a. in Form von Wärmenetzen), Elektromobilität und Speicherplanung, intelligentes Lastmanagementsystem sowie die Vorbereitung flexibler Energietarife. Wir streben immer eine möglichst regenerative Energieversorgung des Quartiers an, welche ein ideales Verhältnis der Gesichtspunkte Nachhaltigkeit – Nutzen – Zuverlässigkeit sicherstellt und Ihre individuellen Gegebenheiten und Ansprüche an das Projekt sowie die künftigen gesetzlichen Anforderungen zu CO2-Emissionen und Klimaneutralität berücksichtigt. Die kommunale Wärmeplanung ist auf einer höheren Flughöhe angeordnet als die konkrete Projektentwicklung eines Quartiers – aber nur durch Erfahrung im Bereich konkreter Maßnahmen kann eine realistische zukünftige Perspektive für eine ganze Gemeinde entwickelt werden. Wir legen Wert darauf, dass Ihr Wärmeplan tatsächlich das wertvolle Planungselement der Energiewende wird, als welcher er gedacht ist, und der Ihre Kommune zu einer zukunftssicheren, nachhaltigen und wirtschaftlichen Wärmeversorgung führen kann.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung: Stadt Sulzbach-Rosenberg
- Kommunale Wärmeplanung: Röthenbach a. d. P., Rückersdorf, Leinburg, Schwaig
- Kommunale Wärmeplanung: Stadt Bad Neustadt a. d. Saale
- Kommunale Wärmeplanung: Stadt Schwandorf
- Sektorgekoppeltes Wärmekonzept: Stadt Nürnberg/Kornburg

Hauptstandort:
Die Energieingenieure OHGLange Laube 230159 Hannoverhttps://www.die-energieingenieure.comDie Energieingenieure OHG

TIRO PROJECTS GmbH
Energieexperte für Wohngebäude Energieexperte für Nichtwohngebäude Energieexperte für Kommunen Energiemanagement Wärmeplanung Energieauditor
Top-Referenzen:
- Krankenhäuser
- Industriestandorte

Hauptstandort:
Fraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)Joseph-Beuys-Str. 834117 Kasselhttps://www.iee.fraunhofer.deFraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)
Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (Fraunhofer) ist mit über 25.000 Mitarbeitern die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt derzeit mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 69 Institute, an über 40 Standorten in ganz Deutschland. Der Sitz der Zentrale befindet sich in München. Der Jahresumsatz der Fraunhofer-Gesellschaft der letzten drei Geschäftsjahre beläuft sich auf 4,3 Mrd. €. Innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft befasst sich das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energiequellen und der dezentralen Energieversorgungstechnik. Vor diesem Hintergrund werden Lösungen für wirtschaftliche und technische Herausforderungen bei der Transformation der Energieversorgungssysteme entwickelt. Entsprechend verfügt das Fraunhofer IEE über eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung bezüglich Betrieb und Planung von dezentralen Energiesystemen. Am Fraunhofer IEE sind im Dezember 2023 rund 440 Mitarbeiter beschäftigt. Das Jahresbudgetbeträgt ca. 22 Mio. EUR. Der Sitz des Fraunhofer IEE ist in Kassel, Außenstellen mit Testzentren und Prüfeinrichtungen befinden sich in Fuldatal-Rothwesten und Bad Hersfeld. Das Institut ist 2018 aus dem Institutsteil Energiesystemtechnik des Fraunhofer IWES hervorgegangen und wurde 1988 als Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET in Kassel gegründet. Innerhalb des Instituts beschäftigen sich mehrere Abteilungen mit der Digitalisierung des Energiesystems und mit energetischen Fragestellungen zu Gebäuden und Siedlungen sowie ganzheitlichen Energieversorgungskonzepten.
Top-Referenzen:
- Wärmekonzept für Bamberger Quartier
- Energieversorgung Trabrennbahnareal Recklinghausen
- Potenzialstudie klimaneutrale Wärmeversorgung Berlin 2035
- Machbarkeitsstudie Moosburg
- Forschungsprojekt Optinetz Bosbüll

Scanrgy GmbH
Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Lösung, die mithilfe von Machine-Learning-Technologien und optischer Bilderkennung den Sanierungszustand und Baualtersklassen von Gebäuden präzise erfasst. Durch die Kombination digitaler Karten und fortschrittlicher Algorithmen ermöglicht das System eine gebäudescharfe Analyse, die datenbasierte Entscheidungen zur Sanierungsplanung beschleunigt. Insbesondere Kommunen und Dienstleister der kommunalen Wärmeplanung profitieren von dieser innovativen Lösung, da sie die Bestands- und Potenzialanalyse von Gebäuden unterstützt und fundierte Ausbauszenarien für eine effektive Wärmeinfrastrukturplanung ermöglicht. Gern stellen wir Ihnen eine Demo vor

Hauptstandort:
Energieagentur Ebersberg-München gGmbHAltstadtpassage 485560 Ebersberghttps://www.energieagentur-ebe-m.de/Energieagentur Ebersberg-München gGmbH
Die Energieagentur Ebersberg-München gemeinnützige GmbH will die Energiewende direkt vor Ort umsetzen. Das Beratungsangebot richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen. Die Energieagentur entwickelt zu den lokalen Anforderungen passgenaue Lösungen, unterstützt Modellvorhaben, erstellt Klimaschutz- sowie Erneuerbare-Energien-Konzepte und begleitet die Umsetzung, fördert die Vernetzung mit anderen Kommunen und informiert die Öffentlichkeit. Ihre langjährige Erfahrung in der Steuerung von Projekten, in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Zusammenarbeit mit Kommunen bringt die Energieagentur Ebersberg-München nun in die kommunale Wärmeplanung ein. Dies umfasst insbesondere Stärken und Expertise bei der Projektkoordination und in der Akteursbeteiligung sowie – aus der Privatkundenberatung – das Wissen um das „Mitnehmen“ von Bürgerinnen und Bürgern bei Energiewende, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Durch die enge Zusammenarbeit mit der auftraggebenden Kommune stellt die Energieagentur stets sicher, dass die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung individuell mit den Bedürfnissen der Kommune vor Ort abgestimmt sind. Die Energieagentur bietet ihre Dienstleistungen in den Landkreisen Ebersberg und München sowie in benachbarten Landkreisen (Regionen Oberbayern, Niederbayern, Schwaben) an.
Weitere Standorte:
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.