Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
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Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen.
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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süd west energieplan gmbh
Ingenieurbüro mit 10 jähriger Erfahrung in der Energieplanung.

INFRASTRUKTUR & UMWELT, Professor Böhm und Partner
IU berät seit 1988 insbesondere öffentliche Auftraggeber im Spannungsfeld von Infrastruk-tur, Umwelt und Raum. Kreativ denken – flexibel planen – zuverlässig umsetzen sind die Leitmotive von IU. Das Arbeiten von IU ist geprägt von einem ganzheitlichen, prozessorientierten Denken und Handeln. Arbeitsfelder von IU sind insbesondere Energie, Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung, Klimafolgenanpassung, Vorsorgender Hochwasserschutz, Hochwasserrisikomanagement, Gewässerökologie, Nachhaltige räumliche Entwicklung. Kern und Motivation unseres Handelns ist es gemeinsam mit unseren Kunden eine nach-haltige werteorientierte Entwicklung zu initiieren und professionell zu begleiten. Ein wesentliches Augenmerk legen wir bei unseren Projekten darauf Menschen und Organisationen zum Klima- und Umweltschutz zusammenzubringen, um gemeinsam einen Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft zu leisten. Mit der systematischen Vorgehensweise bei unseren Projekten – beginnend mit einer detaillierten Analyse der Ausgangssituation, über die Erarbeitung von konkreten Maßnahmenkatalogen und schließlich der Einführung von langfristigen Organisations- und Controlling-Strukturen wollen wir bei unseren Auftraggebern einen kontinuierlichen Prozess der Verbesserung erreichen. Weitere Informationen zu unseren seit 1988 durchgeführten Beratungs- und Forschungs-projekten finden sich auf unserer Internetseite unter http://www.iu-info.de.
Hauptstandort:
INFRASTRUKTUR & UMWELT, Professor Böhm und PartnerJulius-Reiber-Straße 1764293 Darmstadthttps://www.iu-info.de
BFT Planung GmbH
Als erfolgreiches und überregional tätiges Gesamtplanungsbüro mit rund 170 Mitarbeiter*innen befasst sich BFT Planung mit der Planung von Infrastruktur, Gebäuden und technischen Anlagen. Zu unseren Tätigkeitsfeldern im Bereich der kommunalen Wärmewende gehören seit über 20 Jahren die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von Wärme- und Energienetzen einschließlich der dazugehörigen Anlagen zur Erzeugung, Verteilung und Speicherung. Den Wandel in Energie, Gesundheit und Gesellschaft gestalten wir mit, indem wir Bauvorhaben energieeffizient, ökonomisch und versorgungssicher umsetzen. Unsere ganzheitliche Betrachtung der Systembestandteile Erzeugung, Verteilung und Speicherung versetzt unsere Kund*innen in die Lage, die Sektoren Strom- und Wärmemarkt intelligent miteinander zu koppeln und somit einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Unsere erfahrenen Expert*innen unterstützen öffentliche und private Versorgungsunternehmen sowie die Industrie bei der Planung, dem Ausbau, der Instandhaltung und dem Betrieb der erforderlichen Anlagen und Netze und gewährleisten damit eine zuverlässige Elektrizitäts-, Gas- und Wärmeversorgung. Mit jahrelanger Erfahrung unterstützt unser Team beim Ausbau von Fernwärmenetzen -von der Wärmeerzeugungsanlage über den Netzausbau und die Wärmespeicherung bis hin zur Betreuung der Hausanschlüsse vor Ort.

Institut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS (Hochschule Trier)
Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) wurde 2001 auf Initiative mehrerer Professoren aus den Fachgebieten Ökologie, Wirtschaftswissenschaften, Verfahrenstechnik und Kommunikation mit dem Anspruch gegründet, die nachhaltige Optimierung von Stoffströmen in praxisorientierten Projekten voranzutreiben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Heck betreut das IfaS nationale und internationale Projekte in enger Zusammenarbeit mit kommunalen Gebietskörperschaften, Behörden, Ministerien, Unternehmen sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.In der Philosophie des IfaS ist die Optimierung der Stoff– und Energieströme weniger eine technische Herausforderung als vielmehr eine Frage des Managements. Die fundierte Analyse der Ist-Situation, der Aufbau von Akteursnetzwerken zur Lösungsfindung, die innovative Kombination neuer und bewährter Technologien sowie die Entwicklung innovativer Finanzierungsinstrumente bilden daher die Arbeitsschwerpunkte des IfaS. Hierauf aufbauend verbinden die Projekte des IfaS den Anspruch, die Steigerung der regionalen Wertschöpfung u.a. mit Aspekten der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz zu verbinden. Interdisziplinäre Lösungsansätze im Einklang von Ökologie und Ökonomie gehören daher neben Dynamik, Flexibilität und interkultureller Kompetenz zur Philosophie des Institutes.
Hauptstandort:
Institut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS (Hochschule Trier)Campusallee 992655768 Hoppstädten-Weiersbachhttps://www.stoffstrom.org
Utility Partners GmbH
UTILITY PARTNERS ist eine Gruppe von spezialisierten Dienstleistungsunternehmen für die Energiewirtschaft. Wir unterstützen die Unternehmen der Branche bei der Bewältigung der regulatorischen und digitalen Herausforderungen. Wir liefern Mehrwert durch Branchenkompetenz, Methodenkenntnis und IT-Know-how in den Projekten unserer Kunden. UTILITY PARTNERS GmbH unterstützt Kommunen, Stadtwerke und regionale Akteure bei der strategischen Entwicklung moderner Energiesysteme – fundiert, praxistauglich und zukunftsorientiert. Unser Anspruch geht dabei über das Erstellen theoretischer Konzepte hinaus: Wir entwickeln Lösungen, die realistisch umsetzbar sind und langfristig Wirkung entfalten. Ein zentraler Bestandteil unserer Leistungen ist die Erstellung von Kommunalen Wärmeplänen sowie Machbarkeitsstudien gemäß BEW Modul 1, ergänzt durch individuell zugeschnittene Analysen und Planungen. Unser wichtigster Erfolgsfaktor sind unsere Spezialisten und Berater. Deren Ausbildung, Motivation und Betreuung in interessanten Projekten sind Kern unserer Unternehmensstrategie.
Hauptstandort:
Utility Partners GmbHHaus Grünewald 1A42653 Solingenhttps://www.utility-partners.de/energiesystemplanung-und-energiekonzepte/
bme consult
Energieberatungsbüro mit viel Erfahrungen aus dem Bereich der Stadt- und Gemeindewerke, Handwerk und Gewerbe, Industrie, Biogasanlagen Bau und Betrieb von Nahwärmenetzen, Abwärmeprojekten, Zulassung bei der BAFA für Energieaudits und Beantragung von Fördermitteln, EEW; BEG; BEW; BLE etc. bundesweite Kooperation mit MGM- Consulting als Projektpartner, Zusammenarbeit mit weiteren Beratungsunternehmen aus Wärmeplanung, Heizungstechnik, Biogas etc. 3 feste Mitarbeiter mit Sitz in Kiel, weitere freie Mitarbeiter projektbezogen

PLANWERK Stadtentwicklung
PLANWERK STADTENTWICKLUNG | Dr. Preising, Schramm & Sperr Stadtplaner PartG mbB - Das Büro für alle Belange der räumlichen Entwicklungsplanung mit Erfahrung seit 1987. PLANWERK STADTENTWICKLUNG arbeitet umsetzungsorientiert und interdisziplinär. Unsere Planungsvorschläge sind maßgeschneidert und begründen sich aus fundierten Analysen. PLANWERK STADTENTWICKLUNG versteht räumliche Entwicklungsplanung als Fachplanung und als Prozess, bei dem Bürger:innen und Akteur:innen beteiligt werden.
Hauptstandort:
PLANWERK StadtentwicklungÄußere Sulzbacher Straße 2990491 Nürnberghttps://www.planwerk.deWeitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.

KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.

Für Dienstleister
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.