Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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Hauptstandort:
Findig Projekt GmbHManfred-von-Ardenne-Ring 20 / Haus E01099 Dresdenhttps://www.findig-projekt.de/Findig Projekt GmbH
Wir sind ein Team von Ingenieuren aus den Bereichen der Energie-, Umwelt- und Gebäudetechnik. Unsere Experten unterstützen Sie mit innovativen Energiekonzepten, TGA-Planung sowie der Akquise von Fördermitteln. Dabei ist unser Name Programm: Wir denken um die Ecke und entwickeln findige Lösungen, die energieeffizient und wirtschaftlich zugleich sind.
Top-Referenzen:
- Konzept zur Fernwärmeversorgung der Großen Kreisstadt Löbau
- Energieeffizienzmaßnahmen Städtisches Klinikum Dresden

Hauptstandort:
Fraunhofer IOSB-AST (Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST des Fraunhofer IOSB)Am Vogelherd 9098693 Ilmenauhttps://www.iosb-ast.fraunhofer.de/Fraunhofer IOSB-AST (Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST des Fraunhofer IOSB)
Als Teil der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. beschäftigt sich der Institutsteil Angewandte Systemtechnik mit Sitz im thüringischen Ilmenau bereits langjährig mit Fragestellungen systemtechnischer Ansätze und deren Anwendung für die Energieversorgung „von morgen“. Im Bereich der Fernwärmeversorgung muss die Dekarbonisierung aller Wärmenetze bis spätestens 2045 erfolgen. Das stellt Sie als Versorger vor große Herausforderungen? Sie müssen speziell auf Ihr Versorgungsgebiet zugeschnittene Transformationspläne erstellen, die neben dem Ziel der Treibhausgasneutralität durch Nutzung erneuerbar erzeugter Wärme und unvermeidbarer Abwärme auch einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten? Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der Ermittlung und Bewertung potenzieller Transformationspfade, die speziell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Fundierte Planungsergebnisse sind die Grundvoraussetzung für Maßnahmen zur Transformation und daraus abzuleitende Investitionsentscheidungen. Sie profitieren vom Know-how führender Fraunhofer-Energieforschung. Wir unterstützen Sie bei der Transformation Ihres Anlagenparks.
Top-Referenzen:
- Forschungsprojekt TRAIL -Transformation im ländlichen Raum
- Forschungsprojekt ZORRO
- Energieversorgungskonzept für das Wohnquartier Bochum-Weitmar
- Energiesystemdimensionierung von KMU in Thüringen
- Transformationsplanung der Fernwärmeerzeugung der Stadtwerke Bielefeld

bifa Umweltinstitut GmbH
Das bifa Umweltinstitut ist ein interdisziplinär arbeitendes, praxisorientiertes, außeruniversitäres Forschungsinstitut mit mehr als 30-jähriger Erfahrung im Bereich der angewandten Umweltforschung. Aus zahlreichen innovativen Konzeptstudien und Umsetzungsprojekten verfügt bifa in der Beratung zu Nachhaltigkeits und Klimaschutzstrategien über großes Knowhow. bifa erstellte zahlreiche Energienutzungspläne, Kommunale Wärmepläne, Klimaschutzkonzepte und Wärmenetzkonzepte in enger und erfolgreicher Zusammenarbeit mit und für die Kommunen. Systematische, methodisch hochwertige und effiziente Analysen bilden die Basis für zukunftsweisende Entscheidungen. Als wesentlich erachtet bifa eine ganzheitliche Herangehensweise, die lokale Entscheider, Experten und Beteiligte integriert und in die Lage versetzt, gemeinsam konsensfähige Konzepte und Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Hierzu deckt die Expertise der bifa-Projektteams Ingenieurs-Knowhow, Ökobilanzierung, Sozialwissenschaften, Umweltpsychologie, Ökonomie und Moderationskompetenz ab.
Top-Referenzen:
- KWP der Stadt Erbach(Donau)
- Dekarbonisierungsplan für den Wärmesektor, Gemeinde Neubiberg
- Energienutzungsplan Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Kommunen
- Klimaschutzkonzept für den Landkreis Ostallgäu
- Interkomm. ENP und Kommunale Wärmeplanung, 17 Gemeinden Region Lech-Wertach

Hauptstandort:
Energieagentur Nordbayern GmbHKressenstein 1995326 Kulmbachwww.energieagentur-nordbayern.deEnergieagentur Nordbayern GmbH
Wir unterstützen Kommunen seit mehr als 25 Jahren bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort. Von praktischen Effizienzmaßnahmen und Energiemanagement über konzeptionelle Begleitung durch Energienutzungspläne und Wärmeplanung bis hin zu Klimaschutzkonzepten für ganze Regionen bieten wir nahezu alle Facetten an, die zur Planung und Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung notwendig sind. Mit insgesamt rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir die eine der größten Beratungseinrichtungen ihrer Art in Bayern. Die kommunale Dominanz in unserer Gesellschafterstruktur verpflichtet uns zur Neutralität - wir beraten also völlig unabhängig.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Lauf a.d.Pegnitz
- Kommunale Wärmeplanung Büchenbach
- Energienutzungsplan Stadt Kulmbach
- Energieleitplan Stadt Würzburg
- Energiekonzept ILE Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
GWE Wärme- und Energietechnik GmbHAm Anger 3533332 Güterslohhttps://www.gwe-energie.deGWE Wärme- und Energietechnik GmbH
Die GWE (als Bestandteil der Elevion Group) unterstützt als unabhängiger Fachplaner seit über 40 Jahren Kunden aus Industrie, Immobilienwirtschaft, Kommunen und Gewerbe mit umfassenden Beratungs- und Planungslösungen zur Dekarbonisierung der Energieversorgung und zu technischen und energiewirtschaftlichen Fragen rund um die Energieumwandlung und -verteilung. Wir sind kompetenter Partner für Strategieentwicklung zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung und diesbezüglich aller Maßnahmen im Zuge des Wärmeplanungsgesetz wie Bestandsaufnahmen von Liegenschaften, Bestands- und Potentialanalysen der technischen Versorgungsstrukturen, Erstellung eines Energiekatasters und Wärmequellen/-senkenplans, etc. Darüber hinaus übernehmen wir die Fachplanung und Umsetzung von umfassenden Lösungen für Wärme- und Energietechnik in Quartieren und gewerblichen Versorgungsstrukturen. Vom Konzeptentwurf, mit Kostenermittlung und Fördermitteldarstellung, über Einzelplanung der Versorgungslösung von Liegenschaften bis hin zu Bau- und Objektüberwachung setzen wir die Dekarbonisierung der Energieversorgung und Wärmeerteilung mit erneuerbaren Energien um (Photovoltaik, Wärmepumpen, Geothermie, Biogas, Wasserstoff, BHKW). Unser Ziel sind nachhaltige Lösungen zur dauerhaften und signifikanten Reduzierung von Abhängigkeiten im Brennstoffbezug, Senkung der Energiekosten und Verbesserung der Emissionsbilanz.
Top-Referenzen:
- vollständig dekarbonisiertes Nahwärmenetz
- Design und Engineering einer Energieversorgungsstation
- industrielle Abwärmenutzung zur Einspeisung in ein kommunales Nahwärmenetz
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
Ingenieurbüro ZimmerBrunnenweg 2867744 Wiesweilerhttps://www.linkedin.com/in/kurt-zimmer-9115541b7/Ingenieurbüro Zimmer
Ingenieurbüro, Beratender Ingenieur, Energieeffizienzexperte für Förderprogramme des Bundes, Energieberatung Wohn- und Nichtwohngebäude, Förderanträge Heizungstausch, Machbarkeitsprüfung Wärmenetze, CO2 Bilanzierung, Energieberatung DIN 16247 (Energieaudit) und DIN 18599 Fachberater Elektromobilität, Fuhrpark, Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher

infas 360 GmbH
infas 360 bietet die komplette Wertschöpfungskette moderner Data Science für Wirtschaft, Wissenschaft und die öffentliche Hand. Eingesetzt und genutzt werden dazu alle öffentlichen wie auch privat verfügbaren Daten. Das Unternehmen setzt sich aus einem einzigartigen interdisziplinär arbeitenden Expert:innenenteam zusammen, das u.a. die Fachgebiete Marktforschung, Statistik, Sozialwissenschaften, Geoinformatik sowie Volks- und Betriebswirtschaftslehre abdeckt. infas 360 ist so führend in der Ermittlung regionaler Kennziffern mittels moderner Small Area Methoden wie beispielsweise die Berechnung der sich dynamisch verändernden Homeoffice-Nutzung bis hin zu tagesaktuellen, adressgenauen Datenbanken bestehend aus allen Gebäuden, ihren Einwohnern und Haushaltsstrukturen oder Gewerbeinformationen. Der Kern des Produktportfolios von infas 360 basiert auf diesen einzigartigen Datenbanken. Im Zentrum steht dabei die infas Gebäudedatenbank CASA für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie kennt jede postalische Adresse mit Lage (Koordinaten) und das Gebäude als dreidimensionales Datenmodell mit Gebäudetyp, -höhe, -volumen, -alter, -nutzung, usw. sowie weiteren Merkmalen wie bspw. Energiedaten (Heizungstyp, Solarnutzung), Breitbandausbau, Garten, Garage, Nachbar. Die infas 360 GmbH verfügt entsprechend über feinräumige Daten, die für eine kommunale Wärmeplanung unerlässlich sind und ohne diese keine fundierten Entscheidungen und effektiven Maßnahmen zur nachhaltigen Energieversorgung getroffen werden können. infas 360 GmbH unterhält mit CASA eine Gebäudedatenbank, die solche mikrogeographischen Merkmale beinhaltet, um eine Bestands- und Potenzialanalyse in der Wärmeplanung auf regionaler Ebene zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet infas 360 eine bundesweite Lösung zur DSGVO-konformen Aggregation von Verbrauchsdaten nach den Vorgaben aus dem WPG §10. https://www.infas360.de/adressen-anonymisieren/
Top-Referenzen:
- (Geo-)Datenbereitstellung für KWP Tool (bundesweit im Einsatz)
- (Geo-)Datenbereitstellung für die KWP in diversen bayrischen Gemeinden

b con d gmbh - corporate consulting
b con d ist eine mittelständische Unternehmensberatung mit Sitz in Leipzig und Fokus auf Energiewirtschaft, öffentliche Hand und privatwirtschaftliche Unternehmen. Wir sind Impulsgeber und Gestalter für die Energiewelt von morgen. Wir begleiten unsere Kunden auf dem Weg in eine digitale, effiziente und klimaneutrale Zukunft. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in der Konzeption und Umsetzung praxistauglicher Lösungen in den Bereichen Strategie, Geschäftsentwicklung sowie Veränderungsmanagement, Marketingkommunikation, regenerative Energien und Performance Management mit Fokus auf Vertrieb sowie der Daseinsvorsorge.
Top-Referenzen:
- Dekarbonisierungsstrategie einer kommunalen Unternehmensgruppe (Thüringen)
- Beratung zu Klimaneutralitätsstrategien für mehrere Fernwärmeversorger
- Integrierte Klimaschutzkonzepte und Wärmeplanungen in Mitteldeutschland
- Planung Nahwärmenetze sowie Initiierung/Begleitung Stadtwerke-Gründung
- Planung, Betreuung und Umsetzung von EE-Projekten für Stadtwerke & Kommunen

Texulting GmbH
Die Texulting GmbH wurde 2016 in Chemnitz gegründet und seit 2020 konsequent zu einem branchenübergreifenden Anbieter für Nachhaltigkeit und Transformation weiterentwickelt. Heute arbeitet ein interdisziplinäres Team von rund 15 Mitarbeitenden am Standort Düsseldorfer Platz 1, 09111 Chemnitz, unter der Geschäftsführung von Prof. Dr.-Ing. Markus Michael und Dr.-Ing. Franziska Lehmann. Typisches Leistungsangebot: • Kommunale/Immobilien/Verbände & Sport: Wärmeplanung, klimaneutrale Strategien, ESG‑Assessments und Umsetzung im Betrieb. • Nachhaltigkeit & ESG: CO₂‑Bilanzierung (CCF/PCF), Nachhaltigkeitsberichte nach GRI/ESRS, EcoVadis‑Begleitung, ESG‑Score‑Vorbereitung für Banken. • Managementsysteme & Energie: Aufbau und Einführung von ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement), Effizienz‑ und Lastmanagement. • Innovation & Förderung: Strukturierung und Fördermittelakquise für F&E‑/Transformationsprojekte, Konsortialaufbau, Antrag bis Abrechnung; „Luotse“ als produktisierte 12‑Monats‑Förderstrategie. In den letzten drei Jahren entwickelt/marktseitig eingeführt: • Einführung ISO 50001 und Zertifizierungsbegleitung (u. a. euro.COURIER). • CCF/PCF‑Methoden und Branchenmodelle (u. a. Alu‑Finish, Matrics Engineering; laufende Projekte Geothermie/PCF). • ESRS‑Workshopreihe für Stadtwerke (EPROSA‑Netzwerk) mit praxisnahen Berichts‑Setups. • „Luotse“ – standardisierte Förderstrategie inkl. Kick‑off, Scouting und Quartals‑Roadmap. • ESG‑Software/Rating‑Initiativen (EVVANZA, Kooperation mit Axilaris). • Erasmus+ GREENWOOD (Schulungsunterlagen & CO₂‑Leitfaden für Holzindustrie). • Vorbereitung EDiT‑Bau – digitales Bewertungstool für elektrifizierte Baustellen (mit TU Dresden). Wirkung vorheriger FuE‑Förderungen: • Erasmus+ und ESF‑Plus stärken Methodik, Sichtbarkeit und Transfer; aus den Outputs entstehen zusätzliche Beratungsmandate, Schulungen und Partnerschaften. • H₂/Microgrid‑Kooperationsprojekte (RUBIN/Hy‑Programme) erweitern Technologie‑ und Netzwerkkompetenz. • Personalaufbau von ca. 11 (2024) auf rund 15 Mitarbeitende (2025). Exakte Umsatzzahlen je Vorhaben sind intern hinterlegt und können bei Bedarf bereitgestellt werden. Märkte und Einführungserfolge: • DACH‑Region mit Schwerpunkt Mitteldeutschland; Branchen: Bau/Infra, Maschinenbau/Produktion, Energie/Stadtwerke, Immobilien, Kommunen, Sport/Verbände. • Referenzen (Auszug): Stadtwerke‑Netzwerk EPROSA (ESRS‑Workshops), Stadtwerke Plauen (CCF), euro.COURIER (ISO 50001), Alu‑Finish (CCF/PCF), Matrics Engineering (PCF‑Vergleich), interkommunale Wärmeplanung Burgstädt/Mühlau/Taura. Positive wirtschaftliche Effekte weiterer öffentlicher Förderungen: • Skalierbare, standardisierte Leistungsbausteine (Schulungen, Leitfäden, Tools) erhöhen Abschlussquoten und Projektpipeline. • Netzwerke und Kooperationsformate erleichtern Akquise, verkürzen Durchlaufzeiten und unterstützen nachhaltiges Wachstum (Beschäftigungsaufbau, regionale Wertschöpfung).
Top-Referenzen:
- KWP für die Verwaltungsgemeinschaft Burgstädt-Mühlau-Taura
- Vorstudie zur Interkommunalen Wärmeplanung Jahnsdorf
- Regionales Netzwerkmanagement & Erstellung kommunaler Nachhaltigkeitsbilanz

Hauptstandort:
Hansa Luftbild Mobile Mapping GmbHNevinghoff 2048147 Münsterhttps://www.hansaluftbild.de/Hansa Luftbild Mobile Mapping GmbH
Die Hansa Luftbild begleitet derzeit über 30 Kommunen in Deutschland im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung auf dem Weg zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Wärmeversorgung Unser Angebot umfasst den gesamten Prozess der kommunalen Wärmeplanung – über fundierte Konzeptentwicklungen und Machbarkeitsstudien bis hin zur konkreten Umsetzung von Wärmenetzen. Dabei denken wir kommunale Wärmeplanung immer ganzheitlich: Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Klimawandelanpassung und zur Starkregenvorsorge fließen in unsere Projekte ebenso selbstverständlich ein wie eine integrale Infrastrukturplanung. So stellen wir sicher, dass technische Lösungen nicht nur effizient, sondern auch resilient und anschlussfähig an andere kommunale Strategien sind. Partizipation und Kommunikation sind für uns zentrale Erfolgsfaktoren: Die Wärmewende gelingt nur, wenn Bürgerinnen und Bürger sowie relevante Akteursgruppen aktiv eingebunden werden. Deshalb setzen wir auf transparente Prozesse und moderne Beteiligungsformate. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der digitalen Unterstützung: Mit digitalen Zwillingen und WebGIS-basierten Dashboards schaffen wir die Grundlage für fundierte, visuelle und interaktive Steuerung – ideal für kommunale Entscheiderinnen und Entscheider. Unsere mehr als 100-jährige Erfahrung in kommunalen Projekten reicht weit über klassische Luftbild- und Laserscandaten hinaus. Ergänzende Leistungen wie Straßenzustandserfassung via Mobile Mapping, Grünflächenkataster oder Versiegelungskartierungen im Rahmen des Abwassergebührensplittings integrieren wir nahtlos in unsere Planungskonzepte.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Großalermode (Hessen)
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Rhede (NRW)
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Remagen (Rheinland-Pfalz)
- Kommunale Wärmeplanung Gemeinde Hatten (Niedersachsen)
- Kommunale Wärmeplanung Kreisstadt Saknt Wendel (Saarland)
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.