Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen.
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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LEM-Software GmbH
Softwarelösungen für die Energiewirtschaft Der LoadManager® als unsere zentrale Plattform für Energiedatenmanagement und Zeitreihenmanagement bietet umfangreiche modulare Softwarelösungen zur Bearbeitung Ihrer Prozesse als Energiemarktteilnehmer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus. Prognosen mit Hilfe von künstlichen neuronalen Netzen (KI) und multikriterielle Optimierungen bspw. zur Wärmenetzbewirtschaftung und -planung sowie das Portfoliomanagementmodul und zahlreiche Datenschnittstellen bilden dabei die Basis der flexiblen Plattform.

e7
Ingenieurverbund aus 7 Planungsbüros: TGA-Planer georeferenzierte Wärmenetzplanung, Fördermittelexperten BAFA / KfW, Architekten, Geologen, Kälteingenieure, Heizungsbauer Aufnahme aller möglicher Wärmequellen: Abwärme, Geologie, Aquathermie, Biomasse, Solarthermie, PV, Wind Ermittlung von saisonalen Speichermöglichkeiten: Aquiferspeicher, Erdbeckenspeicher, Bodenspeicher Aufnahme aller Heizlasten und Netzberechnung: Kostenermittlung für verschiedene Ausbaustufen bis 100% Energiekostenermittlung und Auswahl des Betreiber- und Investorenmodells: Stadtwerk, Genossenschaft, Banken Vom Konzept bis zur Inbetriebnahme begleiten wir Projekte über alle Leistungsphasen.

Wärmewerk GmbH
Die Wärmewerk GmbH steht für professionelle Beratung für eine effiziente, erneuerbare und digitale Wärmenetzversorgung für Kommunen, Energieversorger und Industrieunternehmen. Wir bieten die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Transformationsplänen für Wärmenetze als Schnittstelle zur kommunalen Wärmeplanung an. Wir sind insbesondere auf den Einsatz von digitalen Tools zur Datenanalyse und zur Integration von neuartigen Wärmeerzeugern in bestehenden Infrastrukturen spezialisiert. Mit unseren Simulationsmodellen können wir zudem komplexe Fragestellungen rund um Netzaus- und -umbaumaßnahmen lösen und so durch unsere Beratung einen versorgungssicheren Netzbetrieb für heute und die Zukunft sicherstellen.

Fraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)
Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (Fraunhofer) ist mit über 25.000 Mitarbeitern die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt derzeit mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 69 Institute, an über 40 Standorten in ganz Deutschland. Der Sitz der Zentrale befindet sich in München. Der Jahresumsatz der Fraunhofer-Gesellschaft der letzten drei Geschäftsjahre beläuft sich auf 4,3 Mrd. €. Innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft befasst sich das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energiequellen und der dezentralen Energieversorgungstechnik. Vor diesem Hintergrund werden Lösungen für wirtschaftliche und technische Herausforderungen bei der Transformation der Energieversorgungssysteme entwickelt. Entsprechend verfügt das Fraunhofer IEE über eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung bezüglich Betrieb und Planung von dezentralen Energiesystemen. Am Fraunhofer IEE sind im Dezember 2023 rund 440 Mitarbeiter beschäftigt. Das Jahresbudgetbeträgt ca. 22 Mio. EUR. Der Sitz des Fraunhofer IEE ist in Kassel, Außenstellen mit Testzentren und Prüfeinrichtungen befinden sich in Fuldatal-Rothwesten und Bad Hersfeld. Das Institut ist 2018 aus dem Institutsteil Energiesystemtechnik des Fraunhofer IWES hervorgegangen und wurde 1988 als Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET in Kassel gegründet. Innerhalb des Instituts beschäftigen sich mehrere Abteilungen mit der Digitalisierung des Energiesystems und mit energetischen Fragestellungen zu Gebäuden und Siedlungen sowie ganzheitlichen Energieversorgungskonzepten.
Hauptstandort:
Fraunhofer IEE (Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik)Joseph-Beuys-Str. 834117 Kasselhttps://www.iee.fraunhofer.de
Energiewende Oberland - Kompetenzzentrum Energie EKO e.V.
Das EWO-Kompetenzzentrum Energie EKO e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Klima- und Umweltschutz durch die Umsetzung konkreter Maßnahmen zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Energiewende in der Region Oberland mit den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Weilheim-Schongau zu leisten. Dazu werden Anstrengungen zur Energieeinsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz und der verstärkten Nutzung heimischer erneuerbaren Ressourcen unternommen.
Hauptstandort:
Energiewende Oberland - Kompetenzzentrum Energie EKO e.V.Am Alten Kraftwerk 482377 Penzberghttps://www.kompetenzzentrum-energie.info
Rietzler Energiekonzept GmbH
Die Rietzler Energiekonzept GmbH – Ein Überblick Die Rietzler Energiekonzept GmbH, gegründet 2023 und ansässig in Nürnberg, ist Teil der Rietzler Gruppe und spezialisiert sich auf innovative Energiestrategien sowie maßgeschneiderte Lösungen zur nachhaltigen Energieversorgung. Das Unternehmen wird von Tobias Otta und Jakob Rietzler geführt, die sich auf die Dekarbonisierung des Energie- und Wärmesektors konzentrieren. Mit einem Team aus erfahrenen Ingenieur:innen und ambitionierten Nachwuchskräften bietet die Rietzler Energiekonzept GmbH ganzheitliche Energielösungen für Kommunen, Industrie und Privatkunden, wobei ein praxisorientierter und wirtschaftlicher Ansatz im Vordergrund steht. Dienstleistungsbereiche: Kommunale Wärmeplanung (KWP): Dieser Bereich umfasst die umfangreiche energetische Bewertung und Planung zur Wärmeversorgung auf regionaler und zeitlicher Ebene. Die Rietzler Energiekonzept GmbH setzt auf fortgeschrittene Technologien wie „digitale Zwillinge“, um Wärme- und Energieszenarien zu simulieren und optimierte Lösungen für Städte und Gemeinden zu entwickeln. Energiekonzepte: Die Beratung in diesem Sektor richtet sich an private, öffentliche und gewerbliche Kund:innen. Die Rietzler Energiekonzept GmbH bietet individuelle Beratungen und Energiekonzepte, die auf zukünftige Energieeffizienz und Nachhaltigkeit abzielen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu optimieren und die Energiekosten zu senken. Dabei unterstützt das Unternehmen auch bei der Beantragung und Nutzung von Fördermitteln. Die Rietzler Energiekonzept GmbH steht für eine zukunftsfähige, nachhaltige Energieversorgung und trägt aktiv zur Transformation in eine klimaneutrale Gesellschaft bei.
Hauptstandort:
Rietzler Energiekonzept GmbHSchnorrstrasse 5a90471 Nürnberghttps://www.rietzler-gruppe.de/rietzler-gruppe/kommunale-waermeplanung
Grünes Büro
Das "Grüne Büro" ist die moderne Abteilung für Nachhaltigkeit im Ingenieurbüro db plan von Herrn Dipl.-Ing. Manuel Domler. Wir besitzen Standorte in München, Augsburg, Waldkirchen und Herrsching und sind von dort aus bundesweit tätig. Wir arbeiten bei der kommunalen Wärmeplanung eng mit der Technischen Hochschule Augsburg zusammen und würden uns sehr freuen Sie zu unterstützen.
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.

KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.

Für Dienstleister
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.