Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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aastrix GmbH
Die aastrix GmbH ist ein etabliertes Unternehmen, das sich auf die Planung und Umsetzung integrierter Infrastrukturen spezialisiert hat. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Bereichen Glasfaser, Strom und Wärme. TECHNISCHE EXPERTISE: Die Ingenieure der aastrix GmbH verfügen über umfassendes Fachwissen in der Wärmeplanung und Projektierung von Wärmenetzen. Wir unterstützen Kommunen und Energieversorger bei der Analyse von Wärmebedarfen, der Auswahl geeigneter Technologien und der Planung von effizienten und zuverlässigen Wärmenetzen. GANZHEITLICHER ANSATZ: Die aastrix GmbH verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Integration verschiedener Infrastruktursysteme berücksichtigt. Dies ermöglicht es, maßgeschneiderte Wärmenetze zu planen, die nicht nur den aktuellen Bedarf decken, sondern auch für zukünftige Entwicklungen gerüstet sind. NACHHALTIGKEIT & EFFIZIENZ: Bei der Wärmeplanung legt die aastrix GmbH besonderen Wert auf nachhaltige und effiziente Lösungen. Dies umfasst die Berücksichtigung erneuerbarer Energiequellen, die Optimierung von Wärmenetzen und die Einbindung moderner Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz. KOOPERATION & BERATUNG: Die aastrix GmbH arbeitet eng mit Kommunen und regionalen Energieversorgern zusammen, um deren individuellen Anforderungen und Zielsetzungen zu verstehen. Auf Basis dieser Zusammenarbeit bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Beratung und Lösungen an, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kommunen und Energieversorger zugeschnitten sind.

Hauptstandort:
TEAG Thüringer Energie AGSchwerborner Straße 3099087 Erfurthttps://www.thueringerenergie.de/Kommunen_und_Stadtwerke/Kommunen/Gruene_Energieloesungen/Kommunale_WaermeplanungTEAG Thüringer Energie AG
Als führender Energieversorger im Freistaat Thüringen erbringt die TEAG Thüringer Energie AG ganzheitliche und technisch innovative Lösungen für seine Kunden und Kundinnen. Die TEAG bietet gemeinsam mit Ihren Tochterunternehmen – TWS Thüringer Wärme Service GmbH, TEAG Solar GmbH und TEAG Mobil GmbH – integrierte, nachhaltige und effiziente Dienstleistungen rund um das Thema Nahwärme, Erneuerbare Energien und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität an. Im Bereich Wärmeversorgung wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Nahwärme- und integrierten Quartierskonzepten (auf Basis der Energetische Stadtsanierung - KfW Nr. 432) gemeinsam mit Thüringer Kommunen erarbeitet und umgesetzt. Basierend auf dieser umfangreichen Expertise und unseres ganzheitlichen Ansatzes begleitet die TEAG Städte und Gemeinden beginnend mit der Einstiegsberatung über die Erstellung von kommunalen Wärmeplänen bis hin zur erfolgreichen Umsetzungsstrategie. Ergänzt wird dieses Wissen durch langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Kommunen. Damit stehen wir als verlässlicher Partner für die kommunale Wärmeplanung bereit.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung für die KAG Gerstungen & Werra-Suhl-Tal
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Weißensee (Thüringen)
- Kommunale Wärmplanung für die Stadt Leinefelde-Worbis
- integrierte Quartierkonzeption Stadt Bad Blankenburg
- integrierte Quartierskonzeption Stadt Neuhaus am Rennweg

regioteam
Das Büro regioteam ist ein interdisziplinär aufgestelltes Planungsbüro, welches sich Fragen der Stadtplanung und Regionalwirtschaft widmet. Hervorgegangen aus der Fusion des Stadtplanungsbüro Spath+Nagel und der regionalwirtschaftlichen Beratungsgesellschaft regioconsult ist das regioteam seit mehr als 30 Jahren für öffentliche und private Auftraggeber bundesweit tätig, begleitet und berät Projekte mit Erfahrung und Engagement. Das Team aus Stadt- und Regionalplanern, Geographen, Politologen, Soziologen und Volkswirtschaftlern bringt umfangreiche Erfahrung und Kompetenz für alle Phasen eines Planungsprozesses, von der empirisch fundierten Bedarfsplanung, über einen umfassenden Beteiligungsprozess, bis hin zu einer konsequenten und kohärenten Ziel- und Maßnahmenfestlegung mit. Wir würden uns freuen, Sie auch bei der Erarbeitung Ihrer Kommunalen Wärmeplanung zu unterstützen.

IP SYSCON GmbH
IP SYSCON liefert Kunden und Interessenten seit über 25 Jahren kommunale Fachlösungen und IT-Leistungen für eine effiziente und zukunftsorientierte Verwaltungstätigkeit. Rund 120 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen aus den sechs Firmenstandorten in Hannover, Bamberg, Berlin, Bremen, Essen und Osnabrück mehr als 1.300 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. IP SYSCON verfügt über ein breites Spektrum an Projekterfahrung: Von der kommunalen Ebene bis zur Landesebene, von der Mitwirkung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten bis hin zu konkreten kommunalen Planungsvorhaben. Die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte umfassen: • Energie und Klima • Grünflächenmanagement • Geobasisdaten • Gebäude- und Liegenschaftsmanagement • Planung • Straßenmanagement • Umwelt- und Naturschutz • Ver- und Entsorgung Ein Schwerpunkt ist der Bereich Energie und Klima, der seit 15 Jahren besteht und sich neben der kommunalen Wärmewende mit der Solarpotenzialanalyse und dem Aufbau von Solarkatastern, der Klimaanpassung und der Entwicklung und Bereitstellung vom Dialogtool Vision:En 2040 beschäftigt. Dazu gehört auch die Entwicklung, Bereitstellung und Wartung des digitalen Zwillings als Web-GIS Portal für das interne kommunale Arbeiten und für die öffentliche Präsentation.
Top-Referenzen:
- Wärmebedarfskarte Niedersachsen
- Wärmekataster für Luxemburg
- Kommunale Wärmeplanung für die Landkreise Wittmund und Friesland
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Osnabrück
- Kommunale Wärmeplanung Nürtingen
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
IREES GmbH - Institut für Ressourceneffizienz und EnergiestrategienDurlacher Allee 7776131 Karlsruhehttps://irees.de/IREES GmbH - Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien
Das IREES – Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien arbeitet im Bereich der nachhaltigen Energie- und Ressourcennutzung mit Fokus auf die Wärmewende im Gebäude- und Industriebereich. Unsere Projekte führen wir in interdisziplinären Teams mit energietechnischer, ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Expertise durch. Dabei werden Markthemmnisse und deren Überwindung durch Politikmaßnahmen analysiert, technische Lösungen bewertet und sektorale Energieszenarien erstellt sowie Energie- und Klimaschutzstrategien für Quartiere, Unternehmen, Städte und Länder entwickelt. Unsere Ergebnisse erzielen wir durch die Modellierung komplexer Energiesysteme, ingenieurtechnische und ökonomische Analysen sowie die empirische Sozial- und Innovationsforschung. Das Geschäftsfeld Energiemanagement und Energiesystemmodelle verfügt über eine hohe Kompetenz im Bereich der technisch-ökonomischen Analysen im Gebäudebereich und der Modellierung der Wärmenetzinfrastruktur sowie der Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen auf kommunaler und nationaler Ebene. Mit dem eigenen Modell NetHeat werden Potentialanalysen für Wärmenetze und die Integration lokaler EE und Abwärme durchgeführt und detaillierte Wärmenetzplanungen modelliert. Das Geschäftsfeld Sozialwissenschaftliche Evaluation hat als Schwerpunkt die Akteursbeteiligung in Energie- und Klimaschutzprojekten und erarbeitet im Rahmen kommunaler Wärmeplanungsprojekte Kommunikations- und Partizipationskonzepte, moderiert Beteiligungsformate und erstellt Geodaten-integrierte Webseiten für eine zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit.
Top-Referenzen:
- Dekarbonisierung der Wärmebereitstellung in der Lausitz
- Kommunaler Wärmeversorgungsplan für die Landeshauptstadt Innsbruck
- Kommunaler Wärmeplan für die Stadt Zirndorf
- Masterplan Wärme Osnabrück
- Transformationsprozess für die kommunale Energiewende

re.venture GmbH
Die re.venture GmbH plant erneuerbare Energiesysteme, einschließlich Speicher und grüne Grundlastmodelle. Das beinhaltet sowohl die kommunale Wärmeplanung als auch die Erarbeitung von Konzepten zur Bereitstellung von Prozesswärme für die industrielle Produktion.

Jochen Thomsen
Kaufmännische Unternehmensberatung im Bereich der zentralen Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen für dörfliche Strukturen.
Top-Referenzen:
- Wärmeversorgung Blunk
- Wärmeversorgung Schafflund
- Wärmeversorgung Siebeneichen

INNIUS DÖ GmbH
Wir, die INNIUS DÖ GmbH, sind ein dynamisches, kreatives und leistungsfähiges Ingenieurbüro für alle Bereiche der Versorgungs- und Gebäudetechnik in Dresden, Berlin und Leipzig. Wir stehen für Planung und Beratung: Die Integration langjähriger Planungskompetenz bei komplexen Bauaufgaben ermöglicht es uns, noch höhere Ziele zu erreichen. Wirkungsvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit und modernste Planungswerkzeuge und -methoden (u.a. BIM) geben unseren Auftraggebern bestmögliche Sicherheit. Von unseren Kunden wird unsere hohe Beratungskompetenz auf allen Gebieten der integrierten Gebäudetechnik und der methodischen Ansätze geschätzt.
Top-Referenzen:
- Fortschreibung Wärmekonzept für die Stadtentwässerung
- Salus Bernburg, Absenkung Rücklauftemperatur
- Wärmepumpe WÜS O1
- Martha-Maria Modernisierung Kälteanlagen

EnergieWerkStadt eG
Die Thüringer Ingenieurgenossenschaft EnergieWerkStadt® eG bildet durch die Bündelung von Kompetenzen ihrer Mitglieder in Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen leistungsstarken Verbund auf den Gebieten des Klimaschutzes und der Energieeffizienz bei der Transformation in Stadt und Land. Die EnergieWerkStadt® führt das Know-how mehr als 140 Energiefachleuten, Stadtplanern, Architekten, Ökologen und Geologen, Klimaschützern, Mobilitätsfachleuten und Softwareentwicklern zusammen. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Fördermittelakquisition und Finanzierungsberatung, über die Erarbeitung von Kommunalen Wärmeplanungen, Klimaschutzstrategien und integrierten Quartierskonzepten bis hin zu Moderations- und Beteiligungsprozessen und Weiterbildungsangeboten.
Top-Referenzen:
- Neue Wärme für das Welterbe
- Klimaneutrale Gewerbegebiete
- Quartierskonzept Gartenstadt Bad Tabarz
- Quartierskonzept für den Stadtteil Eisenberg-West
- 3 Dörfer - 3 Wärmenetze

evety GmbH
Die evety GmbH wurde im Mai 2020 als Joint Venture von OGE, TÜV SÜD und Horváth gegründet. Energiewirtschaftliche und -technische Beratungsleistungen sind unsere Kernkompetenz. Technologien und Anwendungen der Sektorenkopplung als Kernelement einer integrierten Wärmewende sind unser Tagesgeschäft. Durch unsere Partner haben wir exklusive Einblicke in überregionale Energieinfrastrukturprojekte zur Versorgung von Kommunen mit grüner Energie. Technologieoffenheit ist uns dabei besonders wichtig.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung der Stadt Bonn
- Kommunale Wärmeplanung der Stadt Kamp-Lintfort
- Kommunale Wärmeplanung der Stadt Bad Bentheim
- Kommunale Wärmeplanung der Stadt Korschenbroich
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.