Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
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Dienstleistungen
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Hauptstandort:
bb&v Handwerkerverbund GmbHPrenzlauer Allee 36g10405 Berlinhttps://www.unendliche.energy/bb&v Handwerkerverbund GmbH
Erdwärmebohrungen, Planung, Machbarkeitsstudie, Antragsbearbeitung, Dokumentation. Wir sind eines der größten Bohrfirmen Deutschlands im Bereich der oberflächennahen Geothermie. Wir sind ein erfahrener und zuverlässiger Partner rund um das Thema Erdwärmebohrungen. Mit einem bundesweiten Fuhrpark können wir äußerst schnell und flexibel agieren und durch unser breit aufgebautes Spektrum an Bohrgeräten, Projektleitern und Geologen, können wir deutschlandweit, jede Geologie bohren und bieten Ihnen durch unsere Erfahrung und unser Planungsbüro mit Sitz in Berlin, bereits in frühen Leistungsphasen eine hohe Kostensicherheit. Gerne würden wir in einem ersten Kennenlernen durch unseren Außendienst unser Leistungsspektrum und Referenzen vorstellen.
Top-Referenzen:
- E-ON - Kalte - Nahwärmenetze
- Engie - viele kleine Einzelobjekte (durchschnittlich 1-2 Bohrungen)
- Vattenfall- große Erdwärme-Sonden-Felder
- Stadtwerke Leipzig - große Erdwärme-Sonden-Felder
- Stadtwerke SH - Kalte - Nahwärmenetze

Wärmewerk GmbH
Die Wärmewerk GmbH steht für professionelle Beratung für eine effiziente, erneuerbare und digitale Wärmenetzversorgung für Kommunen, Energieversorger und Industrieunternehmen. Wir bieten die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Transformationsplänen für Wärmenetze als Schnittstelle zur kommunalen Wärmeplanung an. Wir sind insbesondere auf den Einsatz von digitalen Tools zur Datenanalyse und zur Integration von neuartigen Wärmeerzeugern in bestehenden Infrastrukturen spezialisiert. Mit unseren Simulationsmodellen können wir zudem komplexe Fragestellungen rund um Netzaus- und -umbaumaßnahmen lösen und so durch unsere Beratung einen versorgungssicheren Netzbetrieb für heute und die Zukunft sicherstellen.

enersis europe GmbH
enersis entwickelt und betreibt die digitale Plattform gaia, zur Planung und Simulation der Energiewende. Durch datenbasierte Erkenntnisse unterstützen wir Energieversorger, Städte und Regionen auf dem Weg der Dekarbonisierung und beim vollständigen Prozess des kommunalen Wärmeplans. Die Wärmewende wird mit gaia zu einem gemeinschaftlichen Projekt der Bürgerschaft, den Energieunternehmen und der Verwaltung. Mit Daten, Software und künstlicher Intelligenz schafft enersis Transparenz und ein gemeinsames Verständnis für die Zusammenhänge der Energiewende. Die 3D-Visualisierung, verständliche Datendarstellung und ein digitaler Zwilling ermöglichen eine rasche Analyse von aktuellen Kennzahlen, Potentialen und Synergien. Außerdem erlaubt sie die Simulation von Maßnahmen zur Emissionsreduktion und ermöglicht eine laufende Überwachung, Berichterstattung und Kommunikation. Unser interdisziplinäres Team besteht vorrangig aus Energieexperten, Software-Entwicklern, Data Scientists und UI/UX-Designern. Seit der Gründung der enersis suisse AG in Bern (Schweiz) im Jahr 2011 widmet sich das Unternehmen Big Data Analysen und der Entwicklung der Softwareplattform gaia. Im Jahr 2015 wurde die 100%ige Tochtergesellschaft enersis europe GmbH in Kleinmachnow (Brandenburg) gegründet.
Top-Referenzen:
- Zusammenarbeit der Stadt Cuxhaven mit EWE NETZ und dem Climatetech enersis.

Hauptstandort:
ifuplan Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung GmbH & Co. KGAmalienstraße 7980799 Münchenhttps://www.ifuplan.de/ifuplan Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung GmbH & Co. KG
Als Planungsbüro mit mittlerweile rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen wir seit über 30 Jahren erfolgreich Projekte in den Bereichen Umweltplanung, Naturschutz, Raum- und Gemeindeentwicklung um – zuverlässig, fachkundig und zukunftsorientiert. Auf Basis unserer umfangreichen Projekterfahrung in der Erfassung und Qualifizierung kommunaler Innenentwicklungspotenziale und darauf aufbauender Strategien in ländlichen Räumen Bayerns bieten wir im Rahmen einer Kopperation mit einer Consultingagentur zu Energieberatung/Kommune und Quartier das Leistungsportofolio zur Kommunalen Wärmeplanung an.

ansvarGEO gmbH
Bei awhere nutzen wir transformative Technologien in Geografischen Informationssystemen (GIS) und äußerst präzise Geodaten, um die Anforderungen komplexer Raumanalysen zu meistern. Unsere Arbeit unterstützt unterschiedliche Akteure – von Städten und Gemeinden bis hin zu Unternehmen – indem wir ein tiefgreifendes Verständnis für den Raum mittels hochentwickelter Visualisierungen bieten. Unsere Analysen sind ein wertvolles Werkzeug für beratende Tätigkeiten im Bereich der Energiewende und Nachhaltigkeit. Nicht nur Wärmeplanung und Beratung zu Klimawandel-Anpassungsstrategien, sondern auch nachhaltige Gewerbeflächen- und Standortanalysen gehören zu unserem Portfolio.
Top-Referenzen:
- Stadt Detmold: Workshop, Online Karten, IMBY, FFPV und WKA Standortanalysen
- Stadt Papenburg: IMBY, FFPV und WKA Standortanalysen
- Bad Sachsa: Workshop, Bestandsmodelle, Bereitstellung von Karten
- Stadt Lüdinghausen: FFPV und WKA Standortanalysen
- Stadt Wülfrath: FFPV und WKA Standortanalysen

ETA-E Ingenieurbüro
IHRE erfolgreiche Energiewende - UNSERE Aufgabe! Das Ingenieurbüro ETA‑E unterstützt als unabhängiger Fachplaner Kunden aus Kommunen, Industrie/Gewerbe sowie Landwirtschaft mit umfassenden Beratungs- und Planungsleistungen im Bereich nachhaltiger Energieversorgung und Energieeffizienz. Der Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Konzepte zur Dekarbonisierung sowie auf technischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen rund um die Energieerzeugung, -umwandlung und -nutzung. Ein besonderer Schwerpunkt von ETA‑E ist die kommunale Wärmeplanung. In diesem Zusammenhang begleitet das Ingenieurbüro Kommunen bei der strategischen Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes. Dazu zählen unter anderem die Bestandsaufnahme von Liegenschaften, die Analyse bestehender Versorgungsstrukturen, die Ermittlung von Potenzialen, die Erstellung von Energiekatastern sowie die Ausarbeitung von Wärmequellen- und Wärmesenkenanalysen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die strukturierte Einbindung aller relevanten Akteure – von kommunalen Entscheidungsträgern über Versorgungsunternehmen bis hin zu Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern. ETA‑E legt großen Wert auf transparente Kommunikationsprozesse, gezielte Beteiligungsformate und eine frühzeitige Öffentlichkeitsarbeit, um Akzeptanz zu schaffen, Interessen auszugleichen und tragfähige, gemeinsam entwickelte Lösungen zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickelt ETA‑E energetische Sanierungskonzepte für öffentliche und privatwirtschaftliche Gebäude sowie Energieeffizienzlösungen für Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe. Ergänzend werden Machbarkeitsstudien zum Einsatz regenerativer und zukunftsweisender Technologien durchgeführt, um fundierte Entscheidungsgrundlagen für nachhaltige Investitionen zu schaffen. Eine besondere Expertise des Ingenieurbüros liegt in der Fördermittelakquise. Dank langjähriger Erfahrung unterstützt ETA‑E seine Kunden gezielt bei der Identifikation geeigneter Förderprogramme, der Beantragung von Fördermitteln sowie der optimalen Einbindung dieser in die Projektplanung. Das Ziel von ETA‑E ist es, ganzheitliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln, die zu einer langfristigen Reduzierung von Energieverbräuchen, Energiekosten und Emissionen beitragen sowie die Transformation hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung unterstützen.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Wolmirstedt
- Erstellung Sanierungskonzept Sekundarschule
- Machbarkeitsstudie und Umsetzungsbegleitung Effizienzkonzept Biogasanlage
- Einsparkonzept und Fördermittelbeschaffung Automobilzulieferer
- CO2-Einsparkonzept & Fördermittelbeschaffung Milchproduktion
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
Institut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS (Hochschule Trier)Campusallee 992655768 Hoppstädten-Weiersbachhttps://www.stoffstrom.orgInstitut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS (Hochschule Trier)
Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) wurde 2001 auf Initiative mehrerer Professoren aus den Fachgebieten Ökologie, Wirtschaftswissenschaften, Verfahrenstechnik und Kommunikation mit dem Anspruch gegründet, die nachhaltige Optimierung von Stoffströmen in praxisorientierten Projekten voranzutreiben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Heck betreut das IfaS nationale und internationale Projekte in enger Zusammenarbeit mit kommunalen Gebietskörperschaften, Behörden, Ministerien, Unternehmen sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.In der Philosophie des IfaS ist die Optimierung der Stoff– und Energieströme weniger eine technische Herausforderung als vielmehr eine Frage des Managements. Die fundierte Analyse der Ist-Situation, der Aufbau von Akteursnetzwerken zur Lösungsfindung, die innovative Kombination neuer und bewährter Technologien sowie die Entwicklung innovativer Finanzierungsinstrumente bilden daher die Arbeitsschwerpunkte des IfaS. Hierauf aufbauend verbinden die Projekte des IfaS den Anspruch, die Steigerung der regionalen Wertschöpfung u.a. mit Aspekten der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz zu verbinden. Interdisziplinäre Lösungsansätze im Einklang von Ökologie und Ökonomie gehören daher neben Dynamik, Flexibilität und interkultureller Kompetenz zur Philosophie des Institutes.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Koblenz
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Walldürn
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Bad Berleburg
- Kommunale Wärmeplanung für die Verbandsgemeinde Jockgrim
- Zahlreiche kommune Klimaschutzkonzepte und KfW-Quartierskonzepte

LBD-Beratungsgesellschaft mbH
Unsere Software schafft den Weitblick – Sie die Energiewende! INFRA – die All-in-one-Software für die kommunale Wärmeplanung nach WPG für Fachplaner, Berater, Versorger, Netzbetreiber und Kommunen. Mithilfe geodatenbasierter Algorithmik in Form eines digitalen Zwillings der realen Welt, können alle Schritte der Wärmeplanung effizient und digital durchgeführt werden – von der Bestandsanalyse über die vorhandene bis zur potenziell zu entwickelnde Infrastruktur für Fernwärme oder dezentrale Lösungen. Dabei beziehen wir vorhandene und zukünftige Erzeugungspotenziale wie Wind, Solarthermie oder industrielle Abwärme mit ein. Ihnen ermöglicht INFRA, Zielszenarien und Entscheidungsgrundlagen für Investitionen und Umsetzungen zu erstellen. Der Bestand, die Bedarfsentwicklung, die Versorgung und das Netz werden an jedem einzelnen Gebäude verortet und den nötigen Investitionen gegenübergestellt. INFRA ist damit einzigartig, weil wir Daten nicht nur darstellen, sondern sie nahtlos integrieren und intelligent verarbeiten, um passgenaue Ergebnisse zu schaffen. Mit unserem attraktiven Lizenzmodell für INFRA-Partner ermöglichen wir Fachplanern und Ingenieurbüros eine sofortige Positionierung als digitaler Anbieter für die kommunale Wärmeplanung in Ihren Kommunen. Ihre Projekte lassen sich effizient, standardisiert und gesetzeskonform durchführen, somit erhöht INFRA Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität. Bereits 20 Versorger, Projektentwickler und Fachplaner arbeiten mit INFRA und gestalten damit für 10 Millionen Einwohner:innen in mehr als 500 Gemeinden die Wärmetransformation. INFRA ist eine Software der LBD-Beratungsgesellschaft. Wir sind führend in der Entwicklung von Wärmestrategien und überzeugen mit unseren Fähigkeiten aus mehr als 35 Jahren Beratung rund die Wärmewende und Energiewirtschaft. Mit fundierter Expertise in datenbasierte Methoden, sowie den innovativen digitalen Lösungen ermöglichen wir den Weg in eine klimaneutrale Zukunft
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Jena mit HIC Hamburg Institut Consulting GmbH
- Kommunale Wärmeplanung Treuen mit Projektpartner Tilia GmbH
- Wärmeplanung Herrsching am Ammersee mit Projektpartner MaxSolar GmbH
- INFRA bei der Wärmewende im Gewerbepark Hamburg-Nord
- INFRA beim Vorreiter MV – Klimapositiv bis 2035

GEF Ingenieur AG
Die GEF Ingenieur AG ist seit über 30 Jahren als unabhängiger Experte im Bereich der Wärmeversorgung etabliert. An zwei Standorten in Deutschland betreuen unsere kompetenten und erfahrenen Fachleute Projekte verschiedener Größenordnungen im Inland sowie innerhalb der Europäischen Union. Wir bieten maßgeschneiderte Ingenieur-Dienstleistungen und integrierte Komplettlösungen für Energieversorgungsunternehmen, Kommunen und die Industrie. Die Grundphilosophie der GEF ist es, den Kunden ein möglichst umfassendes Leistungsspektrum im Bereich der Wärmeversorgung zu bieten. Dabei deckt unsere fachliche Expertise alle Frage- und Problemstellungen der Fernwärmebranche ab. Die GEF erarbeitet und begleitet vorgelagerte Entscheidungsprozesse und bietet Beratungsleistungen an, um ein Geschäftsfeld Wärme aufzubauen, zu entwickeln, zu restrukturieren oder als Gebietskörperschaft zu steuern. Wir entwickeln ganzheitliche Konzepte zum Netzausbau oder zur Strukturoptimierung und sind darüber hinaus seit vielen Jahren stark in der Forschung engagiert, um auch die technischen und methodischen Standards stetig zu verbessern.
Top-Referenzen:
- Masterplan Wärme Freiburg 2030
- Kommunale Wärmeplanung im Konvoi Leimen, Nußloch, Sandhausen
- Grüne Wärmestrategie Darmstadt
- Netzgebundene Wärmeversorgung der Stadt Freising
- Wärmemasterplan 2.0 der Stadt Mainz
Weitere Standorte:

IP SYSCON GmbH
IP SYSCON liefert Kunden und Interessenten seit über 25 Jahren kommunale Fachlösungen und IT-Leistungen für eine effiziente und zukunftsorientierte Verwaltungstätigkeit. Rund 120 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen aus den sechs Firmenstandorten in Hannover, Bamberg, Berlin, Bremen, Essen und Osnabrück mehr als 1.300 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. IP SYSCON verfügt über ein breites Spektrum an Projekterfahrung: Von der kommunalen Ebene bis zur Landesebene, von der Mitwirkung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten bis hin zu konkreten kommunalen Planungsvorhaben. Die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte umfassen: • Energie und Klima • Grünflächenmanagement • Geobasisdaten • Gebäude- und Liegenschaftsmanagement • Planung • Straßenmanagement • Umwelt- und Naturschutz • Ver- und Entsorgung Ein Schwerpunkt ist der Bereich Energie und Klima, der seit 15 Jahren besteht und sich neben der kommunalen Wärmewende mit der Solarpotenzialanalyse und dem Aufbau von Solarkatastern, der Klimaanpassung und der Entwicklung und Bereitstellung vom Dialogtool Vision:En 2040 beschäftigt. Dazu gehört auch die Entwicklung, Bereitstellung und Wartung des digitalen Zwillings als Web-GIS Portal für das interne kommunale Arbeiten und für die öffentliche Präsentation.
Top-Referenzen:
- Wärmebedarfskarte Niedersachsen
- Wärmekataster für Luxemburg
- Kommunale Wärmeplanung für die Landkreise Wittmund und Friesland
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Osnabrück
- Kommunale Wärmeplanung Nürtingen
Weitere Standorte:
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.