Interkommunale Wärmeplanung (Konvoi)
Die interkommunale Wärmeplanung – auch als Wärmeplanung im Konvoi bezeichnet – beschreibt die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Kommunen über ihre eigenen Gemeindegrenzen hinweg, um gemeinsam an der Wärmeplanung zu arbeiten. Auf dieser Seite finden Sie die Vor- und Nachteile von Konvoi-Lösungen sowie verschiedene Konvoi-Arten und Praxisbeispiele.

Welche Vorgaben macht das Wärmeplanungsgesetz zur interkommunalen Wärmeplanung?
Rechtlich ist die interkommunale Wärmeplanung (IWP) in § 4 Abs. 3 des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) geregelt. Dort heißt es: „Die Länder können vorsehen, dass für mehrere Gemeindegebiete eine gemeinsame Wärmeplanung erfolgen kann.“ Welche Bestimmungen für die interkommunale KWP gelten, hängt somit vom jeweiligen Bundesland ab. Wir empfehlen daher, sich über die eigenen spezifischen landesrechtlichen Regelungen zu informieren.
Welche Vorteile bietet die interkommunale Wärmeplanung?
Der Sinn und Zweck der interkommunalen Wärmeplanung ist, das Potenzial nachhaltiger und zukunftsfähiger Wärmequellen optimal zu nutzen. Durch die Zusammenarbeit zweier oder mehr Kommunen sollen Synergieeffekte in der Wärmeversorgung erzielt werden. Beispielsweise verfügen einige Gemeinden über mehr erneuerbare Energiequellen oder industrielle Abwärme, als sie selbst benötigen, während es anderen an solchen Ressourcen mangelt.
Auch hinsichtlich der Personalverfügbarkeit gilt Ähnliches: Ein Konvoi kann personelle Engpässe in einzelnen Gemeinden abfedern und Synergieeffekte erzeugen. Aufgaben wie die Antragstellung oder die Vergabe der Kommunalen Wärmeplanung können auf mehrere Schultern verteilt werden (vgl. LEA Hessen o. D.: 3f.). Durch die Spezialisierung der Beteiligten, etwa auf Finanzierung und Fördermittel einerseits sowie auf Technologien und Wärmequellen andererseits, entsteht eine effiziente und zielgerichtete Aufgabenverteilung.
Darüber hinaus erhöht die Zusammenarbeit im Konvoi die Attraktivität gegenüber Dienstleistenden. Eine gebündelte Nachfrage und der Wunsch nach gemeindeübergreifenden Wärmelösungen erweitern die denkbaren Maßnahmen der zukünftigen Wärmeversorgung und stärken damit die Handlungsmöglichkeiten der Kommune und der Dienstleistenden im KWP-Prozess (vgl. LEA Hessen o. D.: 5). Zudem entstehen Zeitersparnisse für die eingebundenen Fachakteure im KWP-Prozess. Veranstaltungen zur Beteiligung der Fachakteure können zentral für den ganzen Konvoi organisiert und abgehalten werden und müssen nicht in jeder einzelnen Kommune durchgeführt werden (vgl. ebd. o. D.: 5).
Kurz gesagt: Ein ganzheitlicher Blick auf die Region ermöglicht es, trotz begrenzter einzelner Kapazitäten und Potenziale eine effiziente Wärmeplanung zu gewährleisten und stellt damit regionale statt isolierte lokale Lösungen in den Mittelpunkt.
Welche Herausforderungen birgt die interkommunale Wärmeplanung?
Trotz dieser Vorteile bringt die Planung im Konvoi auch Herausforderungen mit sich. Eine zentrale Schwierigkeit liegt im Projektmanagement selbst, nämlich im erhöhten Abstimmungsbedarf zwischen den Kommunen. Damit ein Konvoi erfolgreich funktioniert, ist eine reibungslose Koordination der einzelnen Arbeitsschritte mit dem Dienstleistenden sowie zwischen den Gemeinden und ihren eigenen Ämtern entscheidend. Funktioniert die Abstimmung nicht problemlos, können Verzögerungen in einer Kommune die Arbeitsgeschwindigkeit des gesamten Konvois beeinträchtigen.
Eine unzureichende Koordination kann auch dazu führen, dass die einzelnen Konvoi-Mitglieder nicht gleichmäßig in den Prozess eingebunden werden. Am Ende des Konvoi-Verfahrens erhält jede Kommune ihren eigenen Wärmeplan. Wird die Einbindung jedoch unterschiedlich intensiv umgesetzt, kann dies zu Qualitätsunterschieden in den einzelnen Wärmeplänen führen.
Wäre eine interkommunale Wärmeplaung für Ihre Kommune geeignet?
Begünstigende Faktoren
Eine interkommunale Wärmeplanung kann bei bestimmten geografischen Bedingungen sinnvoll sein. Grundsätzlich bieten benachbarte Gemeinden günstige Voraussetzungen für eine gemeinsame Wärmeplanung. Besonders geeignet erscheinen dabei Konstellationen, in denen eine Stadt mit angrenzenden Gemeinden kooperiert oder Großstädte gemeinsam mit ihrem Umland planen.
Darüber hinaus kommt ein Konvoi auch dann als geeignetes Verfahren in Betracht, wenn strukturelle Voraussetzungen gegeben sind, die eine gemeinsame Vorgehensweise begünstigen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn bereits gemeinsame Energieversorgungsunternehmen oder Netzbetreiber bestehen oder positive Erfahrungen aus früheren Kooperationen – außerhalb der kommunalen Wärmeplanung – vorhanden sind. Zusätzlich kann es vorteilhaft sein, finanzielle und personelle Ressourcen gemeinsam zu nutzen oder wenn bereits im Vorfeld übergreifende Wärmepotenziale absehbar sind. Dies betrifft insbesondere größere Potenziale, wie sie etwa bei Geothermie-Standorten oder industriellen Abwärmequellen entstehen können.
Das Fehlen einzelner oder mehrerer dieser Voraussetzungen spricht nicht automatisch gegen eine interkommunale Wärmeplanung. Ob ein Konvoi zustande kommt, hängt immer vom Willen der beteiligten Kommunen ab.
Welche Arten von Konvois gibt es? – Praxisbeispiele
Konvois können sehr unterschiedliche organisatorische und strukturelle Ausprägungen aufweisen. Dies zeigt sich insbesondere in der strukturellen Gleichheit oder Ungleichheit der beteiligten Kommunen oder im Projektmanagement. Nachfolgend werden diese anhand dreier Fallbeispiele illustriert.
Ein Beispiel für einen Konvoi mit strukturell ungleichen Kommunen, die gemeinsam eine interkommunale Wärmeplanung durchführen, ist der Konvoi aus Bitterfeld-Wolfen, Raguhn-Jeßnitz, Sandersdorf-Brehna und Zörbig in Sachsen-Anhalt. Dabei kooperiert Bitterfeld-Wolfen als größte Stadt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit drei kleineren Kommunen. Die Ausgangsbedingungen innerhalb des Konvois sind deutlich verschieden: Während Bitterfeld-Wolfen mit rund 36.500 Einwohnenden als Mittelzentrum über überwiegend städtische Strukturen verfügt, sind die Städte Zörbig und Raguhn-Jeßnitz sowie die Einheitsgemeinde Sandersdorf-Brehna dem ländlichen Raum zuzuordnen.
Besonders bemerkenswert sind die Synergieeffekte bei den Wärmequellen, die im Rahmen der gemeinsamen Wärmeplanung entstehen. Auf dem Zörbiger Stadtgebiet bestehen bereits mehrere große Windparks. Zudem ist ein Ausbau dieser Parks geplant, der zur Deckung des künftig steigenden Energiebedarfes von Bitterfeld-Wolfen beitragen kann (vgl. Bitterfeld-Wolfen 2025: 71). In der Gemeinde Sandersdorf-Brehna wurden im Rahmen der Wärmeplanung erhebliche Photovoltaik-Potenziale identifiziert. Diese können perspektivisch zur Deckung des steigenden Wärme- und Energiebedarfs von Bitterfeld-Wolfen beitragen, der voraussichtlich nicht vollständig aus den eigenen Potenzialen gedeckt werden kann (vgl. Bitterfeld-Wolfen 2025: 69). Darüber hinaus wurden in Sandersdorf-Brehna mehrere Abwärmepotenziale festgestellt, die den Neubau von Wärmenetzen im Stadtteil Thalheim (Bitterfeld-Wolfen) sowie im Bahnhofsumfeld von Raguhn-Jeßnitz begünstigen könnten (vgl. Bitterfeld-Wolfen 2025: 78).
Die Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit wirken dabei nicht einseitig zugunsten von Bitterfeld-Wolfen. Zwar profitiert die Stadt von den erhöhten Energie- und Wärmepotenzialen der umliegenden Kommunen, zugleich profitieren auch die kleineren Gemeinden von der Rolle Bitterfeld-Wolfens als einwohnerstärkste Kommune im Konvoi. Aufgrund ihrer größeren personellen und fachlichen Kapazitäten übernimmt die Stadt – über die Stadtentwicklungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen mbH – die Koordination des Konvois. Ergänzend wird der Konvoi durch die Energieavantgarde Anhalt e. V. in beratender Funktion unterstützt (vgl. Bitterfeld-Wolfen 2025: 4).
Ein Beispiel für strukturgleiche Kommunen ist der Konvoi Coesfeld–Borken in Nordrhein-Westfalen. Die beiden Kreisstädte Coesfeld und Borken im Münsterland weisen vergleichbare geografische und siedlungsstrukturelle Merkmale auf. Sie verfügen über eine ähnliche Einwohnerzahl (Coesfeld: 38.237, Borken: 43.035) sowie über jeweils ein kompaktes Stadtzentrum mit kleineren Ortsteilen und überwiegend ländlich geprägten Gemeindebereichen. Eine Besonderheit des Konvois besteht darin, dass die beiden Kommunen keine direkte Gemeindegrenze teilen (vgl. dena 2024).
Besonders hervorzuheben ist die Vorerfahrung beider Städte in der kommunalen Zusammenarbeit. Im Jahr 2018 gründeten Coesfeld und Borken gemeinsam die EMERGY Führungs- und Servicegesellschaft mbH, an der beide Städte zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Die EMERGY fungiert als gemeinsames Netzbetreiber- und Energieversorgungsunternehmen und ist den jeweiligen Stadtwerken übergeordnet. Sie übernimmt zentrale Aufgaben und Dienstleistungen für beide Stadtwerke (vgl. dena 2024). Ziel dieser Kooperation ist die nachhaltige Weiterentwicklung der kommunalen Stadtwerke (vgl. EMERGY o. D.).
Aufbauend auf dieser bestehenden Kooperation wurde beschlossen, die Kommunale Wärmeplanung im Rahmen eines Konvois durchzuführen. Ziel war es, durch die Ähnlichkeit der beiden Planungsräume sowie die bereits vorhandenen organisatorischen Strukturen Synergien zu nutzen. Aufgrund vergleichbarer Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Problemstellungen konnten die fachlichen „Denkkapazitäten“ gebündelt und effizientere Lösungsansätze entwickelt werden (vgl. dena 2024).
Als besonders wertvoll erwies sich die Zusammenarbeit bei der Identifikation und Bewertung potenzieller Wärmequellen. Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeiten beider Kommunen konnten die in einer Kommune gewonnenen Erkenntnisse vielfach auf die andere übertragen werden (vgl. dena 2024).
Darüber hinaus wurde im Rahmen der Wärmeplanung als gemeinsame Maßnahme die Erkundung der Tiefengeothermie als potenziell klimaneutrale Wärmequelle beschlossen. Eine erste Vorstudie wurde bereits durchgeführt. Darauf aufbauend soll nun eine Machbarkeitsstudie folgen (vgl. Stadt Borken 2025: 73).
Eine weitere Form der Konvoiorganisation stellt die interkommunale Wärmeplanung dar, die auf Landkreisebene durchgeführt wird. Ein bekanntes Praxisbeispiel hierfür ist der Landkreis Lörrach. Dieser hat im Jahr 2022 einen interkommunalen Wärmeplan verabschiedet, an dem alle 35 Städte und Gemeinden des Landkreises beteiligt waren.
Der Landkreis Lörrach ist geografisch und strukturell stark heterogen: Er reicht von der großen Kreisstadt Lörrach mit 51.349 Einwohnenden und einer eher urbanen Gemeindestruktur bis hin zum Gemeindeverwaltungsverband Schönau im Schwarzwald mit rund 5.000 Einwohnenden und ländlicher Prägung.
Im Konvoi des Landkreises Lörrach nahm die Landkreisverwaltung eine zentrale Rolle ein. Sie übernahm federführend die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung und fungierte zugleich als zentrale Koordinierungsstelle für den gesamten Prozess. Neben der Organisation und Steuerung des Planungsprozesses war die Landkreisverwaltung auch Mitglied der Lenkungsgruppe, in der die wesentlichen strategischen Entscheidungen für den Konvoi getroffen wurden. Darüber hinaus verantwortete sie die Ausschreibungen und die Finanzierung, koordinierte die Datenbeschaffung und stellte den kontinuierlichen Austausch zwischen den beteiligten Kommunen sicher (vgl. dena 2024a).
Es wird deutlich, dass die beteiligten Kommunen durch die zentrale Übernahme wesentlicher Aufgaben der Kommunalen Wärmeplanung durch den Landkreis erhebliche Effizienzgewinne erzielen konnten. Durch diese Aufgabenübernahme wurden personelle und fachliche Kapazitäten auf kommunaler Ebene deutlich entlastet. So wurde insbesondere auch kleineren Kommunen des Landkreises eine effiziente Wärmeplanung ermöglicht. Auch im Landkreis Lörrach werden die Synergieeffekte sowie die personellen Effizienzgewinne, die durch die Konvoiorganisation entstehen, deutlich sichtbar. Besonders hervorzuheben ist das Abwärmepotenzial, das im Rahmen des Konvois in großem Umfang identifiziert und nutzbar gemacht wurde. Geplant ist unter anderem eine Abwärme-Ringleitung, über die Wärme von Industriestandorten in die Wärmenetze angrenzender Gemeinden eingespeist werden soll (Wärmeverbund Hochrhein–Oberrhein–Wiesental) (vgl. dena 2024a).
Darüber hinaus unterstützt der Landkreis die Umsetzung des Wärmeplans aktiv, indem er Kampagnen sowie Informations- und Beratungsveranstaltungen zu Themen wie Heizungsumstieg, Photovoltaik oder Wärmenetze organisiert. Diese Angebote werden in Kooperation mit der Energieagentur Südwest durchgeführt und stehen den Kommunen des Landkreises zur Buchung zur Verfügung (vgl. dena 2024a). Auf diese Weise können personelle Ressourcen gebündelt und fachliche Expertise effizient bereitgestellt werden.
Was muss ich bei der Kommunalen Wärmeplanung im Konvoi beachten?
Um eine interkommunale Wärmeplanung erfolgreich durchzuführen, kommt dem Projekt- und Prozessmanagement eine entscheidende Rolle zu. In diesem Zusammenhang müssen bestimmte Aspekte besonders beachtet werden.
Zur Größe des Konvois gibt es unterschiedliche Empfehlungen und Praxisbeispiele. Grundsätzlich liegt die Wahl der Konvoi-Größe bei den planungsverantwortlichen Stellen. Es wird empfohlen, den Konvoi klein zu halten, um Synergieeffekte zu erhalten. Wir empfehlen, dass der Konvoi nicht mehr als zehn Mitglieder umfasst (vgl. dena 2024b: 26).
Es ist besonders wichtig, von Anfang an alle beteiligten Kommunen gleichberechtigt einzubeziehen. Eine frühzeitige und umfassende Einbindung erhöht die Transparenz des Prozesses, stärkt die Akzeptanz gemeinsamer Entscheidungen und beugt Konflikten oder Verzögerungen im weiteren Verlauf vor. Darüber hinaus können nur durch die aktive Beteiligung und Einbindung aller Kommunen die Synergieeffekte vollständig zum Tragen kommen.
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Verwaltungsspitzen der beteiligten Kommunen bildet die formale Grundlage der Zusammenarbeit im Konvoi. Auch wenn ihre Inhalte gesetzlich nicht vorgegeben sind, sollte sie mindestens Zweck der Kooperation, Zuständigkeiten, administrative Abläufe und die Kostenverteilung regeln. Ergänzend können Aspekte des Projekt- und Prozessmanagements festgehalten werden. (Musterkoorpartionsvereinbarung der LEA Hessen).
Eine klare und zielführende kommuneninterne Organisationsstruktur ist eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche interkommunale Wärmeplanung. Bereits vor Beginn des Konvoiprozesses sollten alle beteiligten Kommunen intern klären, wer die Verantwortung für die Wärmeplanung übernimmt.
Es bietet sich an, pro Kommune eine zentrale Ansprechperson zu benennen und ihre Zuständigkeiten sowie Entscheidungsbefugnisse eindeutig festzulegen (vgl. Feichnter et al. 2024: 76f.).
Vor Beginn der Wärmeplanung im Konvoi ist die Frage zu klären, welche Kommune die Konvoiführung übernimmt. Sie fungiert als zentrale Ansprechstelle, koordiniert die Konnexitätszahlungen und vergibt die KWP-Leistungen an den Dienstleistenden (vgl. Feichtner et al. 2024: 78). Die Auswahl der Konvoiführung sollte sich an den verfügbaren personellen und fachlichen Ressourcen orientieren. Häufig übernimmt diese Rolle die größte Kommune des Konvois.
Die gemeindeübergreifende Koordination der gemeinsamen Wärmeplanung erfolgt über eine interkommunale Lenkungsgruppe als zentrales Steuerungsgremium des Konvois. In ihr sind die Kümmerinnen und Kümmerer der beteiligten Kommunen vertreten (LEA Hessen 2024: 14). Die Lenkungsgruppe bündelt Informationen, bereitet zentrale Entscheidungen vor und fungiert als zentrale Schnittstelle zum Dienstleistenden, dessen direkter Kontakt mit den einzelnen Kommunen im Konvoiverfahren reduziert ist (vgl. KWW 2025: 26). Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Belange und Perspektiven aller Kommunen kontinuierlich berücksichtigt und ein gemeinsames Zielbild verfolgt wird.
Mögliche Organisationsform im Konvoi
- oben: dena 2024: 26
- mittig: LEA Hessen & endura o.D.: 15
- unten: Ortner et al. 2024: 20



Interkommunale Wärmeplanung in den KWW-Webseminaren
Interkommunale Wärmeplanung: Stadt – Umland – Ländlicher Raum
Welche Vorteile, Herausforderungen und Synergien bietet die interkommunale Wärmeplanung? Der KWW-Praxisblick von der Großen KWW-Konferenz 2024 bietet dazu wichtige Impulse und zwei konkrete Beispiele.
Die Rolle der Landkreise in der Kommunalen Wärmeplanung
Die meisten der fast 11.000 Gemeinden in Deutschland gehören aufgrund ihrer Größe einem der 294 bestehenden Landkreise an. Diese übernehmen einen Teil der Verwaltungsaufgaben der kreisangehörigen Gemeinden. Dass bis spätestens Mitte 2028 alle Kommunen in Deutschland einen Kommunalen Wärmeplan erstellen müssen, ist insbesondere für kleinere Gemeinden eine enorme Herausforderung.
Kommuneninterne Steuerung der Kommunalen Wärmeplanung
Wie können Kommunen zusammenarbeiten und Ressourcen bündeln? Und welche Prozesse können in der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) parallel laufen? Diese und weitere Fragen haben drei verschiedene Kommunen in unserem KWW-Spezial beantwortet.
KWW-Praxisblick: Landkreis Lörrach
Der Landkreis Lörrach hat die kommunale Wärmeplanung im gemeindeübergreifenden Konvoi umgesetzt und gibt einen pluralistischen Einblick in seine Herangehensweise.
Quellen
Bitterfeld-Wolfen (2025): Kommunale Wärmeplanung Bitterfeld-Wolfen, online abrufbar unter: https://www.bitterfeld-wolfen.de/de/upload/KWP_Bitterfeld-Wolfen_Auslegung_20250909.pdf.
EMERGY (o.D.): Das ist die EMERGY, online abrufbar unter: www.emergy.de;
Feichtner, Maximilian, Ratjen, Georg; Hellmann, Tanja (2024): Kommunale Wärmeplanung im Konvoi: Erfolgsrezepte und Empfehlungen aus der Praxis, In: KommP, Heft 2, Jg. 24., S. 75-78.
Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (dena, 2024): KWW-Spezial: Kommuneninterne Steuerung der Kommunalen Wärmeplanung [Youtube], online abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=BesaED72M8k.
Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (dena, 2024a): KWW-Spezial: Die Rolle der Landkreise in der Kommunalen Wärmeplanung [Youtube], online abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=Nw_hDkj2i1c.
Deutsche Energie-Agentur GmbH (Hrsg.) (dena, 2024b): Leitfaden: Akteursbeteiligung in der Kommunalen Wärmeplanung, online abrufbar unter: https://www.kww-halle.de/service/infothek/detail/kww-leitfaden-akteursbeteiligung-in-der-kommunalen-waermeplanung-1.
Landesenergieagentur Hessen (o.D.): Handreichung Kommunale Wärmeplanung im Konvoi in Hessen. Die Wärmewende interkommunal voranbringen, online abrufbar unter: https://www.lea-hessen.de/mediathek/publikationen/4452 [letzter Zugriff: 20.12.2025].
Ortner, Sara; Paar, Angelika; Johannsen, Lea; Wachter, Philipp; Hering, Dominik; Pehnt, Martin; Acker, Yanik; Köhler, Benjamin; Bürger, Veit; Braungard, Sibylle; Langreder, Nora; Billerbeck, Anna (2024): Leitfaden Wärmeplanung. Empfehlungen zur methodischen Vorgehensweise für Kommunen und andere Planungsverantwortliche. Online verfügbar unter: www.ifeu.de;
Stadt Borken (2025): Kommunale Wärmeplanung Stadt Borken. Abschlussbericht, online abrufbar unter: https://www.borken.de/de-wAssets/docs/Leben-in-Borken/klima-und-umwelt/Kommunale-Waermeplanung/2025-02-12-Entwurf-Abschlussbericht-KWP-Borken-komprimiert.pdf.
Top 10 zur Vorbereitung der KWP
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist die Chance, die Wärmewende in Ihrer Gemeinde strategisch zu gestalten. Das braucht eine gute Planung und jede Menge Fingerspitzengefühl. Doch bevor Sie die Ärmel hochkrempeln und loslegen, bereiten wir Sie umfassend auf alle Fragen vor, die Sie erwarten.
