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Der Prozess

Kommunale Wärmeplanung (KWP): Schritt für Schritt Wärme für eine Kommune

Die Kommune macht einen Plan,
für die eigene Wärme-Versorgung.
Der Plan zeigt: Wie kommen wir 
Schritt für Schritt zu klimaneutraler Wärme?
Die Kommune prüft und verändert den Plan immer wieder, 
bis sie sich sicher ist: So machen wir das. 

Aufgabe der Kommune

Die Verwaltung der Kommune ist dabei besonders wichtig.
Sie bringt alle zusammen und informiert sie. 
Zum Beispiel den Stadtrat, Energie-Versorger, Firmen und andere Partner.
Sie informiert außerdem die Bürger. 

Die 5 Schritte der Kommunalen Wärmeplanung

1. Start und Vorbereitung

  • Die Kommune beschließt: Wir machen einen Wärmeplan.
  • Die Verwaltung bildet ein Team.
  • Das Team spricht mit wichtigen Partnern: Stadtwerke, 
    Wohnungsfirmen, Betrieben, Verbänden.
  • Die Kommune prüft Fördermittel.
  • Sie schaut vorhandene Pläne an.
  • Sie fragt: Wo könnte ein Wärmenetz passen?
  • Manchmal genügt eine einfachere Planung.

2. Lage beschreiben: Wie heizen wir heute?

  • Die Kommune sammelt Zahlen und Fakten: 
    Gebäude, Heizungen, Leitungen, Alter der Anlagen.
  • Wo brauchen wir viel Wärme?
  • Wo können wir Wärme sparen?
  • Welche Wärme gibt es bei uns? Zum Beispiel 
    Wärme von der Sonne, Erdwärme oder Abwärme aus Betrieben.

3. Ziel: Wohin wollen wir?

  • Die Kommune legt ein Ziel fest: 
    So soll die Wärme-Versorgung bis 2045 sein.
  • Es gibt Zwischenziele, zum Beispiel für 2030.
  • Die Kommune legt einfache Messwerte fest.

4. Plan für die Umsetzung

  • Die Kommune erstellt eine Liste mit Aufgaben: Wer macht was? 
    Bis wann? Wie wird es bezahlt?
  • Die Kommune prüft größere Projekte, 
    ob sie möglich sind. 
  • So entsteht der Kommunale Wärmeplan.
  • Dann starten die Arbeiten.

5. Prüfen und Anpassen

  • Die Kommune misst regelmäßig: 
    Verbrauchen wir weniger? Erreichen wir die Ziele?
  • Wenn sich Technik, Gesetze oder Preise 
    ändern, passt sie den Plan an. 
  • So bleibt die Kommune auf dem richtigen Weg.

Glossar

Abwärme: Wärme, die bei der Arbeit in Betrieben entsteht. Diese Wärme kann man nutzen.

Anlage: Eine große Maschine oder ein technisches System für die Herstellung von Wärme. Zum Beispiel ein Heizkessel oder ein Blockheizkraftwerk.

Energie-Versorger: Eine Firma, die Strom oder Gas an Menschen und Betriebe liefert. Diese Firma sorgt dafür, dass wir zu Hause und in der Arbeit Energie haben. 

Erdwärme: Wärme, die aus dem Boden kommt. Zum Beispiel aus tiefen Schichten der Erde.

Fördermittel: Geld vom Staat für Projekte.

Klimaneutral: Es entsteht kein zusätzliches CO₂. Oder das CO₂ wird an anderer Stelle wieder eingespart.

Kommunale Wärmeplanung (KWP): Städte und Gemeinden machen einen Plan, wie sie in Zukunft die Wärme-Versorgung organisieren.

Kommune: Eine Stadt oder Gemeinde.

Messwerte: Zahlen, an denen man den Fortschritt sieht.

Projekt: Eine Aufgabe, die geplant ist und ein bestimmtes Ergebnis haben soll.

Stadtrat: Der Stadtrat ist eine Gruppe von Menschen, die für eine Stadt wichtige Entscheidungen trifft. Sie werden von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt.

Verwaltung: Die Organisation einer Gemeinde oder Stadt. Dazu gehören Rathaus, Ämter und Fachbereiche.

Wärmenetz: Leitungen bringen Wärme aus einer zentralen Anlage zu vielen Häusern.

Wärme-Versorgung: Alles, was Wärme bereitstellt, zum Beispiel Heizungen, Warmwasser, Leitungen und Anlagen.

Zwischenziel: Ein kleineres Ziel auf dem Weg zum großen Ziel in 2045, zum Beispiel ein Schritt bis zum Jahr 2035.

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