Fachwerk im Wandel 2026
Viele größere Städte haben bis Mitte des Jahres 2026 die kommunale Wärmeplanung vorgelegt. Die nächste Aufgabe ist es, mit wirksamen Maßnahmen die Wärmewende voranzubringen. Aber eng bebaute Altstädte stellen mit Blick auf die Wärmewende eine besondere Herausforderung dar. Der Gebäudebestand ist nicht nur alt und oft dringend sanierungsbedürftig, sondern der Gebäudebestand steht oft zu einem großen Teil oder komplett unter Denkmal- oder Ensembleschutz, was die Möglichkeiten der Sanierung einschränkt oder zusätzlichen Aufwand bedeutet. Zudem ändert sich die Nutzung der Innenstädte. Es wird weniger Fläche für den Einzelhandel benötigt und hier und da findet der Umbau zu anderen Nutzungen statt.
Das Ziel des Treffens „Fachwerk im Wandel 2026“ ist es, Personen, die in den Fachwerkstädten Niedersachsens die Wärmewende vorantreiben wollen, zu vernetzen und den inhaltlichen Austausch zu fördern. Dies können Vertreter:innen aus den Bauverwaltungen, dem Klimaschutzmanagement und dem Denkmalschutz, aber auch Architekt:innen und Energieberater:innen sein.
Veranstalterinnen sind die Energieagentur Region Göttingen, Stadt und Landkreis Göttingen und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Der Veranstaltungsort ist das Kino Méliès, eine ehemalige Kirche, die heute als Kino und Veranstaltungslocation genutzt wird.