Das KWW-Dienstleisterverzeichnis fördert den Austausch zwischen Kommunen und Dienstleistungsunternehmen im Zuge der Kommunalen Wärmeplanung. Es dient als Übersicht potenzieller Dienstleister und ermöglicht es Kommunen, die Anbieter basierend auf ihren Anforderungen nach Leistungsspektrum und Region zu filtern.
Erläuterungen zu den Kategorien und weiterführende Informationen zur Ausschreibung von Dienstleistungen finden Sie unter der Filtermaske.

Hinweise zur Benutzung
- Das KWW-Dienstleisterverzeichnis ist eine Listung möglicher Anbieter und stellt keine Empfehlung dar. Das KWW kann keine Qualitätssicherung der gelisteten Anbieter gewährleisten.
- Das KWW erhebt mit dem Dienstleisterverzeichnis keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht gelistete Anbieter können für Sie in Frage kommen. Beachten Sie die für Sie jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Beschaffung von Dienstleistungen (siehe auch KWW-Vergabeleitfaden).
- Die Reihenfolge der gelisteten Dienstleister erfolgt zufällig und bildet keine Wertung ab.
Weitere Erläuterungen unter anderem zu den Filterkategorien finden Sie unter den Einträgen am Ende der Seite.
Dienstleistungen
Ihr Bundesland
Anzeige
Das Angebot einiger Dienstleister ist regional begrenzt. Wählen Sie über die Filterkonsole Ihr Bundesland aus, um sicherzugehen, dass Ihnen nur Dienstleister angezeigt werden, die ihre Dienstleistung auch für das entsprechende Bundesland anbieten.

Rostock Dynamics GmbH
Die Rostock Dynamics GmbH unterstützt Stadtwerke, Kommunen, Wärmenetzbetreiber und Industrieunternehmen bei datenbasierten Investitionsentscheidungen für moderne Strom- und Wärmeversorgungssysteme. Mit einer eigens entwickelten Python-basierten Simulations- und Optimierungsplattform analysieren wir tausende mögliche Anlagenkombinationen, Anlagengrößen und Betriebsstrategien, um wirtschaftlich tragfähige und lokal passende Versorgungskonzepte zu identifizieren. Berücksichtigt werden unter anderem Wärmepumpen, Power-to-Heat, thermische und elektrochemische Speicher, Abwärme, Photovoltaik, Windkraft, Geothermie sowie dynamische Strompreise und Netzentgelte.

ETA-E Ingenieurbüro
IHRE erfolgreiche Energiewende - UNSERE Aufgabe! Das Ingenieurbüro ETA‑E unterstützt als unabhängiger Fachplaner Kunden aus Kommunen, Industrie/Gewerbe sowie Landwirtschaft mit umfassenden Beratungs- und Planungsleistungen im Bereich nachhaltiger Energieversorgung und Energieeffizienz. Der Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Konzepte zur Dekarbonisierung sowie auf technischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen rund um die Energieerzeugung, -umwandlung und -nutzung. Ein besonderer Schwerpunkt von ETA‑E ist die kommunale Wärmeplanung. In diesem Zusammenhang begleitet das Ingenieurbüro Kommunen bei der strategischen Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes. Dazu zählen unter anderem die Bestandsaufnahme von Liegenschaften, die Analyse bestehender Versorgungsstrukturen, die Ermittlung von Potenzialen, die Erstellung von Energiekatastern sowie die Ausarbeitung von Wärmequellen- und Wärmesenkenanalysen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die strukturierte Einbindung aller relevanten Akteure – von kommunalen Entscheidungsträgern über Versorgungsunternehmen bis hin zu Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern. ETA‑E legt großen Wert auf transparente Kommunikationsprozesse, gezielte Beteiligungsformate und eine frühzeitige Öffentlichkeitsarbeit, um Akzeptanz zu schaffen, Interessen auszugleichen und tragfähige, gemeinsam entwickelte Lösungen zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickelt ETA‑E energetische Sanierungskonzepte für öffentliche und privatwirtschaftliche Gebäude sowie Energieeffizienzlösungen für Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe. Ergänzend werden Machbarkeitsstudien zum Einsatz regenerativer und zukunftsweisender Technologien durchgeführt, um fundierte Entscheidungsgrundlagen für nachhaltige Investitionen zu schaffen. Eine besondere Expertise des Ingenieurbüros liegt in der Fördermittelakquise. Dank langjähriger Erfahrung unterstützt ETA‑E seine Kunden gezielt bei der Identifikation geeigneter Förderprogramme, der Beantragung von Fördermitteln sowie der optimalen Einbindung dieser in die Projektplanung. Das Ziel von ETA‑E ist es, ganzheitliche und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln, die zu einer langfristigen Reduzierung von Energieverbräuchen, Energiekosten und Emissionen beitragen sowie die Transformation hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung unterstützen.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Stadt Wolmirstedt
- Erstellung Sanierungskonzept Sekundarschule
- Machbarkeitsstudie und Umsetzungsbegleitung Effizienzkonzept Biogasanlage
- Einsparkonzept und Fördermittelbeschaffung Automobilzulieferer
- CO2-Einsparkonzept & Fördermittelbeschaffung Milchproduktion
Weitere Standorte:

BEKS EnergieEffizienz GmbH
beks EnergieEffizienz wurde Anfang 2006 als ein Unternehmen der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens gegründet. Als 100-prozentige Tochter werden erzielte Jahresüberschüsse an die gemeinnützige Klimaschutzagentur ausgeschüttet und hier für Klimaschutzprojekte eingesetzt. Unsere Dienstleistungen richten sich an Institutionen, Kommunen, Unternehmen und Wohnungswirtschaft. In Bremen verwurzelt, sind wir mit unseren Beratungsleistungen im ganzen Nordwesten tätig. Bei Fragestellungen rund um die Energieeffizienz sind wir Ihr kompetenter Partner
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung Achim

Enerlabs GmbH
Enerlabs - Innovative Software und Datenwissenschaft in der Energiewirtschaft und im öffentlichen Sektor. Gegründet in 2024 in Hamburg, steht bei Enerlabs Innovation an erster Stelle. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Ansätzen und Technologien, um die Energiebranche und den öffentlichen Sektor zu revolutionieren. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden von einem engagierten Team aus Experten entwickelt, das stets bestrebt ist, die Grenzen des Möglichen zu erweitern. Unser gesamtes Team besteht aus hochqualifizierten Experten mit langjähriger Erfahrung in der Energiewirtschaft sowie jahrzehntelanger Expertise in der Software- und Produktentwicklung. Die Enerlabs GmbH ist ein Spin-off des renommierten Unternehmens Statsoft GmbH in Kooperation mit ISI Management Consulting GmbH. Die e:suite von Enerlabs ist Ihre Lösung für die komplexen Anforderungen der Wärmewende. Mit unseren zwei Hauptmodulen, der Wärmeplanung und der Netztransformation, bieten wir spezialisierte Lösungen an, die Sie auf dem Weg zur Meisterung der Wärmewende unterstützen. Unsere fortschrittliche e:suite unterstützt Netzbetreiber, Stadtwerke, Planungsbüros und Kommunen dabei, die Transformation zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung erfolgreich umzusetzen. Das Modul Netztransformation richtet sich an Netzbetreiber, Stadtwerke und energiewirtschaftliche Berater. Es ermöglicht eine umfassende und interaktive Darstellung aller relevanten Netzdaten. Das Modul Wärmeplanung ist Ihr zuverlässiger Begleiter bei der Umsetzung des Wärmeplanungsgesetzes. Es führt Berater von Kommunen Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess der kommunalen Wärmeplanung. Die e:suite ist in der Integration und Analyse von Netzdaten. Enerlabs bietet mit der e:suite die erste Plattform, die es ermöglicht, eigene Netzdaten durch intelligente Algorithmen und die Integration von Daten aus verschiedensten Systemen und öffentlichen Quellen in einer gemeinsamen Übersicht anzureichern. In bisher nicht gekannter Geschwindigkeit, Darstellung und Wissenstiefe ergeben sich daraus kundenspezifische Handlungsempfehlungen und Prioritäten entlang des gesamten Wegs der Wärmewende.
Top-Referenzen:
- Stadtwerke Heiligenhaus - Netztransformation und Prioritätenberechnung
- Stadtwerke Wülfrath - Netztransformation und Prioritätenberechnung
- Stadtwerke Quickborn - Netztransformation und Prioritätenberechnung
- Stadtwerke Rüsselsheim - Netztransformation und Prioritätenberechnung

Hauptstandort:
Leipziger Institut für Energie GmbHLessingstraße 204109 Leipzighttps://www.ie-leipzig.com/Leipziger Institut für Energie GmbH
Das Leipziger Institut für Energie GmbH steht für anspruchsvolle Fachkompetenz, maßgeschneiderte Projektarbeit und individuelle Lösungen für eine breite thematische Vielfalt. Wir sind gleichzeitig Spezialisten und Generalisten. Vor allem aber sind wir überzeugt von dem, was wir tun. So sehr, dass wir im Jahr 2019 das Institut vom bisherigen Eigentümer kauften und seitdem selbstbestimmt und unabhängig agieren. Zurzeit sind 17 Personen im Institut beschäftigt. Inhaltlich befasst sich das Institut mit fünf Themenfeldern, die besonders in der Kombination und vielfachen Querbezügen an Schlagkraft gewinnen: • Erneuerbare Energien • Energie & Klimaschutz • Energie & Wirtschaft • Energie & Daten • Mobilität Wir verstehen Klimaschutz als Querschnittsaufgabe und unterstützen Kommunen in ihren Möglichkeiten innerhalb der Verwaltung sowie in den Handlungsfeldern Energie, Wohnen & Bauen, Wirtschaft, Verkehr, interkommunale Zusammenarbeit sowie in vielen weiteren wichtigen Fragestellungen rund um das Thema Kommunaler Klimaschutz und Kommunale Wärmeplanung. In unseren Projekten legen wir viel Wert auf Akteurs- und Bürgerbeteiligung.
Top-Referenzen:
- Kommunale Wärmeplanung für die Verbandsgemeinde Goldene Aue
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Frankenberg/Sa.
- Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Falkenstein/Harz und die Stadt Seeland
- Kommunale Wärmeplanung für das Amt Mecklenburgische Schweiz
- Kommunale Wärmeplanung für die Gemeinde Groß Wokern

Hauptstandort:
heatbeat engineering GmbHKarl-Grillenberger-Str. 3a90409 Nürnberghttps://www.heatbeat.deheatbeat engineering GmbH
Bei heatbeat helfen wir Energieversorgern, Stadtwerken und Kommunen, ihre Energiesysteme besser zu planen und zu betreiben. Mit Hilfe unseres heatbeat Digital Twins bilden wir Gebäude, Wärmeerzeuger und Wärmenetze ganzheitlich ab und stellen alle Daten interaktiv und leicht verständlich dar. Durch unsere dynamischen Simulationsmodelle deckt der digitale Zwilling dabei sowohl die kommunale Wärmeplanung als auch den nahtlosen Übergang in Machbarkeitstudien und Transformationspläne im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze ab.
Weitere Standorte:

Hauptstandort:
KLIMA³ - Klima- und Energieagentur der Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am LechZankenhausener Straße 382299 Türkenfeldhttps://www.klimahochdrei.bayern/KLIMA³ - Klima- und Energieagentur der Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech
Die Klima- und Energieagentur KLIMA³ der drei Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech fungiert als zentrale Anlaufstelle und fachliches Kompetenzzentrum für die Themen Klimaschutz, Energie- und Wärmewende, Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit in der Region. Als unabhängige, gemeinnützige Einrichtung ist es Aufgabe der Energieagentur die zentralen Akteure in der Region zusammen zu bringen, die Kommunen bei der Projektentwicklung und -umsetzung zu unterstützen, Synergieeffekte zu nutzen und eine Bewertungsgrundlage für die Energiewendeaktivitäten in der Region zu schaffen. Mit der zentralste Bereich der Aktivitäten, im Hinblick auf die Unterstützung der Kommunen, ist die Kommunale Wärmeplanung. Als neue gesetzliche Pflichtaufgabe mit den zahlreichen Herausforderungen, begleitet das Team von KLIMA³ die Kommunen bei den Ausschreibungen oder bei der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung.

IPH Selzer Ingenieure GmbH
Die IPH Selzer Ingenieure GmbH ist ein international agierendes vom Markt unabhängiges Unternehmen, das individuelle, innovative technische Lösungen im Bereich der Resourcen-, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit anbietet. Durch die Ausrichtung als Ingenieurbüro für Technische Gebäudeausrüstung können von uns entwickelte Lösungen von Anfang an begleitet, geplant und umgesetzt werden, was uns zu einem führenden Anbieter in diesem Bereich macht. Unsere Stärken liegen in der CO2-freien Fabrik , der CO2-freien Stadt und damit verbunden in der Eliminierung von fossilien Brennstoffen.
Top-Referenzen:
- Quartiersentwicklung und Planung Kirschbergquartier Weimar
- CO2-frei Stadt Bad Heiligenstadt, Trafoplan Nürtingen
- Energiekonzeption und Quartiersentwicklung Oberhof
- KWP Bad Heiligenstadt, KWP Sollstedt
- Gründung 1.Netzwerk Deutschland zur KWP und Wärmetechnologien Thüringen
Weitere Standorte:

init AG
init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation Die ]init[ AG für digitale Kommunikation ist der umsetzungsstärkste Experte für Digitalisierung im öffentlichen Sektor und regulierten Branchen. Unsere Mission ist es, den Alltag von Menschen und in Organisationen mit digitalen Lösungen zu erleichtern, die einen echten Unterschied machen. Das ist unsere Mission für die eSociety – eine Gesellschaft, in der die Digitalisierung allen zugutekommt. Über 1.000 Mitarbeitende begleiten unsere Kunden in einem ganzheitlichen Ende-zu-Ende-Prozess von der Beratung und Kreation über die Entwicklung bis zum Betrieb durch den gesamten Prozess des digitalen Wandels. Das 1995 gegründete Unternehmen ist neben dem Hauptsitz in Berlin in den Städten Hamburg, Köln, Leipzig, München und Mainz mit Niederlassungen vertreten. ]init[ gestaltet Kommunikation, Interaktion und Partizipation in der modernen Gesellschaft. Damit versetzen wir Verwaltungen, NGOs und Unternehmen in die Lage, sich im gesellschaftlichen Diskurs zu positionieren und ihre Botschaften nachhaltig zu kommunizieren. Unsere größten Stärken bei der Umsetzung sind dabei Verwaltungs-Expertise, Flexibilität und der umfassende Ende-zu-Ende-Ansatz: ]init[ bietet das gesamte Spektrum moderner IT und digitaler Kommunikation aus einer Hand an – von der Idee über Beratung und Umsetzung bis zum Betrieb und Weiterentwicklung. Unser Ziel ist dabei auch stets, die Modernisierung der Verwaltung zu unterstützen. Dabei integrieren wir Technologien und Prozesse innerhalb und zwischen Verwaltungen, damit diese ihre eigenen Effizienz- und Serviceziele erfolgreich erreichen können. Im Prozess der Ende-zu-Ende-Digitalisierung nehmen wir das große Ganze in den Blick. Wir schaffen digitale Ökosysteme, in denen das intensive Kundenerlebnis im Vordergrund steht und Prozesse effektiv optimiert werden. Medienbrüche adé. Unser Portfolio besteht dabei aus verschiedenen Leistungsclustern. Diese bilden die Bandbreite erforderlicher Dienstleistungen für erfolgreiche, nachhaltige und innovative IT-Projekte ab.
Top-Referenzen:
- Stakeholderbeteiligung "Future Energy Lab" der dena
- Beteiligungsportal der Stadt Wiesbaden für die kww
- Beteiligungsportal des Referats für Klima- und Umweltschutz für die kww

Transferstelle Bingen (TSB)
Seit 1989 bearbeitet die Transferstelle Bingen Projekte zu innovativen Technologien, Klimaschutz, Energiewende und Zukunftsfragen im Energiebereich, bislang wurden mehr als 2.200 Projekte aller Größenordnungen bearbeitet. Hierdurch haben wir ein großes und aktives Netzwerk aufgebaut, bestehend aus Kommunen, Unternehmen, Energieversorgern, wissenschaftlichen Institutionen, Ministerien und Politik, mit denen wir im direkten Austausch stehen. Durch den übergreifenden Ansatz und den Auftrag, als Transferinstitut zwischen Wissenschaft und Anwendung zu vermitteln, bestehen umfassende Erfahrungen in den genannten Themenfeldern. Ob in der Beratung zum Einsatz Erneuerbarer Energien oder von Effizienztechnologien - die TSB hat bereits unzählige Kommunen, Unternehmen, Bürger, Planer etc. vorangebracht und hierdurch Einblicke in die jeweiligen Problematiken, Hemmnisse, Voraussetzungen und Anforderungen an die Umsetzung der Energiewende in Rheinland-Pfalz erhalten.
Weitere Informationen zu unserem Dienstleisterverzeichnis
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist heterogen, oft verschieden je nach Bundesland und vor allem individuell für jede Kommune. Sie umfasst diverse Leistungsbausteine und Phasen, die in sich wiederum unterschiedlich ausgestaltet sein können. Diese Leistungsbausteine können von einem oder mehreren Dienstleistern bearbeitet oder auch von der Kommune selbst erbracht werden. So vielfältig wie diese Situation ist auch das Spektrum der Dienstleister für die Kommunalen Wärmeplanung.
Dienstleister können Kommunen bei der Erstellung des Wärmeplans und darüber hinaus beispielsweise in der Fördermittelakquise, der Akteursbeteiligung, der Projektkoordination oder der Bereitstellung von Softwarelösungen zum Datenmanagement unterstützen. Maßgebend sind dabei auch die Voraussetzungen in den Kommunen hinsichtlich ihrer Größe, Personal- und Verwaltungsstruktur, Anzahl der zu beteiligenden Akteure sowie der Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Manche Kommunen führen Teile ihrer Wärmeplanung eigenständig oder mit anderen kommunalen Akteuren durch.
Um für Sie passende Dienstleister zu finden, können Sie Ihre Suche entlang der Kategorien Datenmanagement, Planungsleistung, Projektkoordination sowie Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit spezifizieren. Es ist dabei ratsam, die Planungsschritte ab der Bestands- und Potenzialdatenanalyse über die Erstellung von Zielszenarien bis zur Formulierung von Umsetzungsstrategien in einem Auftrag an einen Dienstleister zu vergeben. Über die angegebenen Referenzen können Sie bereits grob einschätzen, ob das Angebot eines Dienstleisters zu Ihren Anforderungen passt.
Die Qualität des Kommunalen Wärmeplans hängt maßgeblich von der Qualität der Ausschreibungsunterlagen für die Dienstleistungen ab. Vorlagen für eine umfängliche Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem KWW-Musterleistungsverzeichnis.
Daten sind die Grundlage der Wärmeplanung. Beschaffung, Analyse und Aufbereitung der Daten sind daher entscheidende Bausteine des Prozesses, insbesondere bei der Bestands- und Potenzialanalyse. Wenn Kommunen die personellen Ressourcen oder Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (GIS) dafür nicht intern abbilden können, werden auch hierfür externe Dienstleister einbezogen. Das Angebot reicht dabei von der Bereitstellung einer eigenständig bedienbaren Softwarelösung bis zum Rundumpaket, in dem Planung und Datenmanagement eng verzahnt in der Hand eines Dienstleisters liegen.
Einige Anbieter im Bereich Datenmanagement bieten ihre Leistung vor allem für andere Dienstleister an, die wiederum Planungsleistungen für die Kommunale Wärmeplanung erbringen.
In jedem Fall ist es ratsam, sich als Kommune darüber zu informieren, was das Angebot konkret umfasst und auf welcher Daten- und Berechnungsbasis die Dienstleistung erfolgt. Wichtig ist, dass die Datengrundlage die gesetzlich geforderte Datenschärfe umfasst. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Datenkompass.
Weiterhin bietet es sich an, abzuklären, ob oder in welcher Form Ihnen die Daten anschließend auch für künftige Planungsprozesse zur Verfügung stehen.
Die Auswertung der Bestands- und Potenzialanalyse, um daraus Zielszenarien abzuleiten und schließlich eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten, wird üblicherweise von Ingenieurbüros durchgeführt. Die Anbieter unterscheiden sich mitunter in ihrer Größe und/oder Spezialisierung auf die Kommunale Wärmeplanung. Ein Blick in die Referenzprojekte, die Personalstruktur oder die ausgeschriebenen Stellen helfen, das Portfolio eines Anbieters einzuordnen. Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte auch die Frage berücksichtigt werden, auf welcher Datenbasis Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und zum Treibhausgasausstoß verschiedener Szenarien durchgeführt werden.
Es ist hilfreich, bei der Auswahl von Dienstleistern darauf zu achten, dass Vorerfahrungen in folgenden Bereichen vorliegen:
- Potenzialanalysen Erneuerbarer Energien, Abwärme und von Einsparpotenzialen
- Planung von Wärmenetzen, Wärmespeichern oder Wasserstoffinfrastruktur
- Berechnung von Wirtschaftlichkeit eingesetzter Technologien
- Erstellung einer Treibhausgasbilanz
- Kenntnisse im Umgang mit Infrastrukturplanungen, Transformationsplänen, Raumordnung und Bauleitplanung
- Umweltprüfung, Umweltschutz, Landschaftsarchitektur
Die Projektkoordination im Rahmen des Multi-Akteursprozesses Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts. In der Regel nimmt hierbei die Gemeinde eine verantwortliche Rolle ein und fungiert als Projektleitung, die den gesamten Prozess koordiniert und steuert. Dabei kann sie jedoch auch in variierendem Umfang von Dienstleistern unterstützt werden. Die wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion umfassen:
- Interne Prozessorganisation: Gewährleistung reibungsloser interner Abläufe und Strukturen.
- Zusammenarbeit in der Verwaltung: Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungsabteilungen für einen integrierten Planungsprozess.
- Kooperation mit externen Akteuren: Effektive Koordination und Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Stadtwerken, Unternehmen und anderen relevanten Akteuren.
- Organisation von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen: Management von Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie Dokumentation der Ergebnisse.
- Leitung von Beteiligungsformaten: Planung und Umsetzung von Beteiligungsformaten zur Einbindung von Fachakteuren und ggf. Bürgerinnen und Bürgern. (IUnter "Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit" weiter spezifiziert)
Die Einbindung von Fachakteuren und der Bevölkerung kann als Bestandteil der Projektkoordination verstanden werden. Entsprechende Kommunikations- und Beteiligungsformate werden in Teilen von Ingenieurbüros angeboten, anderseits gibt es in diesem Bereich auch spezialisierte Kommunikationsberatungen. Je nach Spezialisierung variieren die Konzepte zur Einbindung der Akteure und zur Akzeptanzkommunikation hinsichtlich Komplexität und Umfang.
Gute Akteursbeteiligung kann die Akzeptanz und Qualität der Planungsergebnisse und später auch der Baumaßnahmen deutlich steigern. Sie bietet die Chance, bisher passive Akteure zu aktivieren. Parallel zur Beteiligung sollte die Öffentlichkeitsarbeit geplant werden, da sich hier viele Abhängigkeiten und Synergien ergeben. Es kann sinnvoll sein, zuerst ein Beteiligungskonzept zu erstellen und darauf aufbauend weitere Umsetzungsleistungen zu beauftragen. In einer Ausschreibung kann dies über optionale Leistungsbausteine oder Beispielkalkulationen mit einem Gesamtbudget abgebildet werden.
Tragen Sie Ihr Unternehmen ein!
Sie bieten Dienstleistungen zur Kommunalen Wärmeplanung an und möchten im Dienstleisterverzeichnis gelistet werden? Dann tragen Sie die relevanten Eckdaten zu Ihrem Unternehmen in unser Anmeldungsformular ein.


KWW-Wärmewendeatlas
Diese interaktive Karte und Tabelle gibt einen Überblick der laufenden und abgeschlossenen Kommunalen Wärmepläne. Dort können Sie unter anderem nachvollziehen, welche Dienstleister bei abgeschlossenen Wärmeplänen eingebunden waren.

KWW-Musterleistungs-verzeichnisse (MLV)
Unsere KWW-MLV enthalten bearbeitbare Vorlagen der Leistungsbeschreibung für die Vergabe der gesamten Leistungen oder Teilleistungen der KWP an externe Dienstleister.