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KWW-Kommunenbefragung 2023

Die Online-Befragung fand im Oktober 2023 unter Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen statt. Es handelt sich um eine qualifizierte, nicht repräsentative Stichprobe. Es wurden 862 auswertbare Datensätze gesammelt. Die Durchführung und Auswertung erfolgte durch die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH.

  • Die Mehrheit der Kommunen befindet sich in der Vorbereitung der Kommunalen Wärmeplanung (KWP). Die meisten Durchführenden befinden sich in der Phase der Bestandsanalyse.
  • Die häufigsten Gründe, weshalb mit der KWP noch nicht begonnen wurde, sind personelle Ressourcenknappheit, ein unklarer rechtlicher Rahmen sowie der Mangel an finanziellen Ressourcen. 
  • In über der Hälfte der Kommunen übernimmt der Bereich Klimaschutz die Koordination der KWP.
  • Die Mehrheit der Befragten führt die KWP nicht selbst durch, sondern vergibt die KWP überwiegend oder komplett fremd.
  • Die meisten Teilnehmenden, die bereits mit der Wärmeplanung begonnen haben, beauftragen externe Dienstleister, um die Aufgaben der Wärmeplanung zu erfüllen. Die Kosten variieren stark - zwischen 0,84 Euro bis 6,32 Euro pro Kopf der Bevölkerung - und sind umso höher, je weniger Einwohner es in dem betreffenden Planungsgebiet gibt.
  • Vor allem kleinere Gemeinden arbeiten bei der KWP als interkommunaler Zusammenschluss. 
  • Etwa die Hälfte der Teilnehmenden schätzt ihren Wissensstand zur KWP als mittelmäßig ein.
  • Von besonderem Interesse, wozu aktuell kein oder nur unzureichend Zugang besteht, sind Daten für den Wärmeplan. 
  • Das größte Interesse besteht an Informations- und Beratungsformaten, die spezielle Informationen für bestimmte Kommunentypen enthalten. Vorlagen und Muster werden besonders nachgefragt. 
  • Die Teilnehmenden sehen einen großen Mehrwert in der Vernetzung mit strukturähnlichen Kommunen.

 

Für einige der geäußerten Unterstützungswünsche bieten wir Kommunen bereits heute Unterstützung: 
Das KWW-Musterleistungsverzeichnis enthält Vorlagen für die Ausschreibung von Dienstleistungen im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung. Das KWW-Dienstleisterverzeichnis erleichtert Kommunen den Austausch mit qualifizierten Dienstleistern. Der KWW-Datenkompass bietet eine Übersicht der verfügbaren Daten und wo diese angefordert werden können. Webseminare wie die KWW-Speziale, die KWW-Praxisblicke oder die KWW-Konferenz vermitteln Informationen zur Wärmeplanung und bieten viele Gelegenheiten für Vernetzung und Austausch unter Kommunen.

Berichte zur KWW-Kommunenbefragung 2023

© dena/KWW

Vollständiger Bericht

Vollständiger Bericht zur KWW-Kommunenbefragung 2023

© Shutterstock/Poporing

Ergebnisse aus Baden-Württemberg

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung 2023 für Baden-Württemberg

© Shutterstock/Mistervlad

Ergebnisse aus Brandenburg

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung 2023 für Brandenburg

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Ergebnisse aus Bayern

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung 2023 für Bayern

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Ergebnisse aus Hessen

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung für Hessen

© Shutterstock/Sina Ettmer

Ergebnisse aus Niedersachsen

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung 2023 für Niedersachsen

© Shutterstock/Sina Ettmer

Ergebnisse aus Nordrhein-Westfalen

Teilbericht der KWW-Kommunenbefragung 2023 für Nordrhein-Westfalen

Ergebnisse der letzten Jahre

© Mockup: Canva

KWW-Kommunen­befragung 2025

967 Städte, Gemeinden und Landkreise gaben 2025 Auskunft über ihre Wärmeplanungen. Neue Einblicke gab es vor allem zu den Themen Aufwand und Rollenverteilung sowie zur Haltung gegenüber den Zielszenarien.

© Mockup: Canva

KWW-Kommunen­befragung 2024

Im Rahmen der KWW-Kommunenbefragung 2024 antworteten knapp 1.000 Kommunen. Die Ergebnisse zeigen Fortschritte bei der Wärmeplanung und bestätigen bekannte Herausforderungen, darunter vor allem die Ressourcen als begrenzenden Faktor.

© dena/KWW

KWW-Kommunen­befragung 2022

Mit der Kommunenbefragung 2022 hat das KWW einen ersten Stand zur KWP in Deutschland ermittelt.